Jä­ger und Ge­jag­te: Kampf um die Ta­bel­len­spit­ze

Rheinische Post Goch - - Sport Lokal - VON MAR­CO BÜ­REN

Ein Drit­tel der Sai­son ist ge­spielt. Wie­der ein­mal zeigt die Kreis­li­ga A, wie eng es in ihr zu­geht. Zehn Punk­te tren­nen die Ab­stiegs­rän­ge von der Ta­bel­len­spit­ze. Sie­ben Ver­ei­ne kön­nen am Sonn­tag ganz oben ste­hen.

SV Veert – FC Al­de­kerk (heu­te, 18 Uhr). Ge­gen ei­ne Wee­zer Not-Elf ver­lor der SV Veert jüngst 0:1. „Nach vie­len Ge­sprä­chen bin ich nun über­zeugt, dass die Jungs das wie­der gut ma­chen wer­den“, sagt Trai­ner Chris­toph Gest­hü­s­en, der sich si­cher ist, „dass uns Al­de­kerk al­les ab­ver­lan­gen wird“. Dem will FCTrai­ner Mar­cus Frey nicht wi­der­spre­chen, zu­mal sei­ne Elf nun wie­der ein­mal ein Spiel ge­won­nen hat: .„Wir kön­nen an­hand der Ta­bel­len­po­si­ti­on ganz oh­ne Druck in die­ses Spiel ge­hen, auch wenn wir wis­sen, dass es schwer wer­den wird“, fügt er an

SV Strae­len III – Vik­to­ria Goch II. Die drit­te be­zie­hungs­wei­se zwei­te Mann­schaft der Nie­der­rhein­li­gis­ten trennt nur ein Ta­bel­len­platz – und doch sind es Wel­ten, die zwi­schen den Teams von Strae­lens Trai­ner Die­ter Nis­ters und sei­nem Kol­le­gen Gui­do Sonn­tag lie­gen: sechs Punk­te tren­nen den SVS und die Vik­to­ria. Für Goch gilt es, die Ab­stiegs­rän­ge zu ver­las­sen.

Grün-Weiß Ver­num – Ue­de­mer SV. Ein Platz an der Son­ne – das gilt für Grün-Weiß dop­pelt. Der neue Ra­sen in Ver­num darf nun stets be­spielt wer­den und die Elf von Trai­ner Udo Brink­mann ist ers­ter. Ge­gen Schluss­licht Ue­dem sind die Rol­len klart ver­teilt, dar­an wird auch Ue­dems star­ke ers­te Halb­zeit ge­gen den TuS Kra­nen­burg nichts än­dern. „Ein­zi­ges Man­ko sind für uns die ver­letz­ten Ni­k­las van Houdt und Mal­te Heit­bre­de“, sagt Co-Trai­ner Nor­bert Holt. Heit­bre­de wird wohl bis zum Sai­son­en­de aus­fal­len. In Ue­dem war die Per­so­nal­de­cke zu­letzt auch sehr dünn, so dass Wal­ter Uhr­ner ge­gen Kra­nen­burg selbst ak­tiv wer­den muss­te.

TuS Kra­nen­burg – SGE Bed­bur­gHau. Erst spät be­gann der TuS in Ue­dem mit dem Fuß­ball­spie­len. Ge­gen ei­nen wie­der­er­stark­ten Geg­ner aus Has­selt darf sich Kra­nen­burg das nicht leis­ten. „End­lich ist die Mann­schaft ein­mal für ih­re Mü­hen be­lohnt wor­den“, sag­te SGE-Trai­ner Die­ter Rem­mers nach dem jüngs­ten Sieg ge­gen Dons­brüg­gen. Es bleibt aber nicht zu ver­ges­sen, dass auch der TuS zu­letzt ge­won­nen hat und gu­te Lau­ne mit­bringt.

SV Dons­brüg­gen – DJK Lab­beck/Ue­de­mer­bruch. Nach wie vor feh­len bei der DJK die rot­ge­sperr­ten Nor­bert Quin­ders und Mar­kus Else­mann – was Lab­beck aber nicht da­von ab­hielt, ge­gen den SV Issum zu ge­win­nen. „Mich freut, dass sich vie­le aus dem zwei­ten Glied be­wie­sen ha­ben“, sagt DJK-Trai­ner Tho­mas Haal. Beim SV Dons­brüg­gen gilt es, sagt Trai­ner Vol­ker Se­gers, „dass wir das wie­der ab­ru­fen kön­nen, was wir schon ge­gen Issum ge­zeigt ha­ben. Je­der muss an den Sieg glau­ben.“

SV Issum – Ale­man­nia Pfalz­dorf. Pfalz­dorf gibt vie­len Geg­nern Rät­sel auf: Spie­le­risch ist die Ale­man­nia kei­ne Of­fen­ba­rung, siegt aber trotz­dem. Wei­ter­hin fehlt der ge­sperr­te Mar­tin Eng­ler. In Issum gibt es auch per­so­nel­le Nö­te, die aber schon ein­mal schlim­mer wa­ren: „Ste­fan Sta­nislaw­ski wird vorraus­sicht­lich wie­der spie­len kön­nen“, sagt Is­s­ums Trai­ner Nils Kerkhoff. Da­mit kehrt wie­der et­was mehr Er­fah­rung in die Start­elf zu­rück. „Die fehl­te uns zu­letzt beim To­re­schie­ßen.“

SV Hön­ne­pel/Nie­der­mörm­ter II – SVNüt­ter­den. Die Ver­let­zung von Tor­hü­ter Mar­cel Schnei­mann brach­te Hö./Nie. am letz­ten Sonn­tag aus der Bahn, nach der Un­ter­bre­chung gab es das 3:1 für Pfalz­dorf statt ei­nes 2:2, das zu­vor in der Luft lag. Mit 17 Punk­ten ist der SV Hö/Nie. II nach ei­nem Drit­tel der Sai­son den­noch auf der si­che­ren Sei­te und er­füllt die ei­ge­ne Vor­ga­be, sich von den Ab­stiegs­rän­gen fern zu hal­ten. Von de­nen ist der SV Nüt­ter­den nur ei­nen Punkt ent­fernt. „Ich ha­be von un­se­ren Gast­ge­bern ge­hört, dass dort ein Sieg ge­gen uns fest ein­ge­plant ist. Dann wer­den wir na­tür­lich ver­su­chen, Hö./Nie. vom Ge­gen­teil zu über­zeu­gen“, sagt SVN-Trai­ner Mar­kus Hier­ling.

SV Herongen – TSV Wee­ze. Bei­de Mann­schaf­ten über­rasch­ten zu­letzt; Herongen po­si­tiv, Wee­ze ne­ga­tiv. „Wenn wir ge­gen Wee­ze so auf­tre­ten wie in der zwei­ten Halb­zeit des Nüt­ter­den-Spiels, gibt es für uns si­cher kein gu­tes En­de“, sagt HSV-Trai­ner Jan Schrö­ers. Statt sich oben in der Ta­bel­le fest­zu­bei­ßen „wird die­ses Spiel wie­der ein­mal ei­ne Stan­d­or­be­stim­mung für uns“, sagt Schrö­ers. Wee­zes Trai­ner Wil­fried Stee­ger muss vor al­lem sein Per­so­nal zu­sam­men­be­kom­men. „Dann ist wie­der ein­mal al­les mög­lich“, sagt er. Wie es der ver­gan­ge­ne Sonn­tag ge­gen Veert be­wie­sen hat.

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