Rein­hard Jirgl mit Georg-Büch­ner-Preis aus­ge­zeich­net

Rheinische Post Goch - - Kultur -

DARM­STADT (dapd) Der Schrift­stel­ler Rein­hard Jirgl ist am Wo­che­n­en­de in Darm­stadt mit dem Georg-Büch­ner­Preis aus­ge­zeich­net wor­den. Bei der Preis­ver­lei­hung der Deut­schen Aka­de­mie für Spra­che und Dich­tung im Staats­thea­ter sag­te der Au­tor, dass er mit die­ser li­te­ra­ri­schen Aus­zeich­nung nicht ge­rech­net ha­be. In ei­ne durch­aus kind­li­che Freu­de wie über je­des Ge­schenk mi­sche sich die gro­ße Er­mu­ti­gung für sei­ne wei­te­re Ar­beit wie gleich­falls das Wis­sen um de­ren ma­te­ri­el­le Vor­aus­set­zung. „Es ist für mich der schöns­te Im­puls zum Wei­ter­ma­chen und ein Hin­weis dar­auf, dass ich das Bis­he­ri­ge nicht ver­ge­bens ge­schrie­ben ha­be“, sag­te Jirgl. Der mit 40 000 Eu­ro do­tier­te Georg-Büch­ner­Preis gilt als be­deu­tends­te Li­te­ra­tur­aus­zeich­nung in Deutsch­land. Rein­hard Jirgl wur­de 1953 in Ost-Berlin ge­bo­ren und schrieb bis zur Wen­de nur für die ei­ge­ne Schub­la­de. Erst ab 1993 ver­öf­fent­lich­te er sei­ne Tex­te. Zu­letzt er­schie­nen die Ro­ma­ne „Ab­trün­nig“ (2005) und „Die Stil­le“ (2009).

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