Spar­tipps für Erst­se­mes­ter

Rheinische Post Goch - - Fürs Leben -

NIE­DER­RHEIN (RP) Kurz­wei­lig und lehr­reich ist das Stu­den­ten­da­sein – wenn an­ge­hen­de Aka­de­mi­ker nicht je­den Eu­ro um­dre­hen müs­sen. „Stu­die­ren­de be­kom­men wäh­rend ih­res Stu­di­ums zwar nichts ge­schenkt, aber vie­les güns­ti­ger, so­bald sie ei­ne Stu­di­en­be­schei­ni­gung vor­le­gen oder ih­ren Stu­den­ten­aus­weis zü­cken“, er­klärt die Ver­brau­cher­zen­tra­le NRW. Sie hat für Erst­se­mes­ter Tipps pa­rat, die zei­gen, dass man sich auch als Stu­dent ei­ni­ges leis­ten kann. Ver­fü­gen Stu- den­ten nur über ein ge­rin­ges Ein­kom­men, kön­nen sie ei­nen Wohn­be­rech­ti­gungs­schein be­an­tra­gen, um in ei­ne preis­wer­te So­zi­al­woh­nung oder in ein Stu­den­ten­wohn­heim zu zie­hen. Wer ei­nen ei­ge­nen Haus­stand grün­det, muss Ra­dio, Fern­se­hen und sons­ti­ge rund­funk­fä­hi­ge Ge­rä­te bei der GEZ an­mel­den und ist in der Re­gel für mo­nat­lich 17,98 Eu­ro als Nut­zer da­bei. Le­dig­lich Ba­fög-Be­zie­her kön­nen ei­ne Be­frei­ung be­an­tra­gen. Woh­nen Stu­den­ten wei­ter­hin bei den El­tern und ver­fü­gen über mehr als 289 Eu­ro an ei­ge­nem Ein­kom­men – et­wa über Ba­fög – müs­sen sie auf al­le Fäl­le Ge­büh­ren zah­len.

Stu­die­ren­de le­ben nicht vom Buch al­lein. Vie­le Stu­den­ten be­kom­men über ih­ren Se­mes­ter­bei­trag auch ein Ti­cket für freie Fahrt im je­wei­li­gen Ver­kehrs­ver­bund der Hoch­schu­le. Stu­die­ren­de bis 26 Jah­re zah­len zu­dem für die Bahncard 25 oder 50 ei­nen er­mä­ßig­ten Preis und er­hal­ten da­mit 25 oder 50 Pro­zent Ra­batt auf re­gu­lä­re Ti­ckets. Bei Vor­la­ge der Se­mes­ter­be­schei­ni­gung sind Kon­to­füh­rung und ECKar­te bei et­li­chen Ban­ken und Spar­kas­sen kos­ten­los. Als Zu­ga­be gibt’s manch­mal auch die Kre­dit­kar­te für lau – falls ein Stu­dent sie wirk­lich be­nö­tigt. Ach­tung: Folgt nach Ab­schluss des Stu­di­ums der Start in den Job, soll­te dies der Bank un­be­dingt mit­ge­teilt wer­den. Wei­te­re Spar­tipps gibt es im Rat­ge­ber „Cle­ver stu­die­ren – mit der rich­ti­gen Fi­nan­zie­rung“ der Ver­brau­cher­zen­tra­le NRW.

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