„Ers­te Hälf­te fast per­fekt“

Rheinische Post Goch - - Sport Lokal -

Georg Kreß (Trai­ner 1. FC Kle­ve): „Wir wuss­ten, dass Win­deck sehr of­fen­siv mit den Au­ßen­ver­tei­di­gern agiert und woll­ten uns des­halb über die Sei­ten ein Über­ge­wicht ver­schaf­fen. Die ers­te Hälf­te war fast per­fekt ge­spielt, wir hät­ten nur noch hö­her füh­ren müs­sen. Nach der Pau­se ha­ben wir dann auf Kon­ter ge­lau­ert. In der Schluss­pha­se wur­de es dann noch ein­mal hek­tisch. Wenn Marek Klimc­zok das Rie­sen­ding zum 3:1 ver­wer­tet, dann wä­re die Par­tie ge­lau­fen ge­we­sen. Trotz­dem bin ich sehr zu­frie­den. Wir ha­ben ge­gen ei­nen der stärks­ten Geg­ner in der NRW-Li­ga ei­ne sehr an­spre­chen­de Leis­tung ge­bo­ten. Das war nach der tur­bu­len­ten Wo­che, als es um die Zu­kunft des Ver­eins ging, nicht selbst­ver­ständ­lich.“ Hei­ko Scholz (Trai­ner Ger­ma­nia Win­deck): „Es war klar, dass es in Kle­ve sehr schwer wer­den wür­de. Die ers­te Halb­zeit war ei­ne Ka­ta­stro­phe. In der Ka­bi­ne wur­de dann Ta­che­les ge­re­det. Ich hat­te das Ge­fühl, dass uns zu Be­ginn ein we­nig der Biss ge­fehlt hat. Die Kle­ver stan­den sehr tief, wa­ren aber im­mer wie­der sehr ge­fähr­lich und ha­ben ein wun­der­schö­nes Tor zum 1:0 er­zielt. Als dann der zwei­te Tref­fer fiel, wa­ren die Punk­te für uns ei­gent­lich schon weg. Doch die Mann­schaft hat dann ei­ne tol­le Moral ge­zeigt und sich noch ein­mal zu­rück ge­kämpft. Ich den­ke, wir ha­ben heu­te ei­nen Zäh­ler ge­won­nen, auch wenn wir ei­gent­lich mehr woll­ten. Dem 1. FC Kle­ve wün­sche ich, dass er sei­ne fi­nan­zi­el­len Schwie­rig­kei­ten schnell in den Griff be­kommt.“

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