NRW-Bünd­nis for­dert So­fort­pro­gramm ge­gen Kin­der­ar­mut

Rheinische Post Goch - - Politik -

DÜSSELDORF (hüw) Das Bünd­nis aus So­zi­al­ver­bän­den und DGB hat die Lan­des­re­gie­rung zu ra­schem Han­deln ge­gen Kin­der­ar­mut auf­ge­for­dert. In NRW be­fän­de sich fast je­des vier­te Kind in Ar­mut, sag­te der Lan­des­vor­sit­zen­de der Ar­bei­ter­wohl­fahrt, Bo­do Cham­pi­gnon (SPD), in Düsseldorf. Zu den For­de­run­gen ge­hört die Ver­bes­se­rung der Be­treu­ungs­an­ge­bo­te vor al­lem für Fa­mi­li­en mit Klein­kin­dern, aber auch für Ju­gend­li­che. Für ein ent­spre­chen­des So­fort­pro­gramm müs­se die Lan­des­re­gie­rung „ganz kon­kret Geld in die Hand neh­men“, so DGB-Lan­des­vor­sit­zen­der Andre­as Mey­er-Lau­ber. Das Bünd­nis ge­gen Kin­der­ar­mut, das vor zwei Jah­ren ge­bil­det wor­den ist, spricht sich auch für ei­ne ei­gen­stän­di­ge Kin­der­grund­si­che­rung aus, die bis zu 502 Eu­ro im Mo­nat be­tra­gen soll.

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