Nie­der­rhein spen­det 600 000 Eu­ro

Rheinische Post Goch - - Kreis Kleve - Regional -

NIE­DER­RHEIN (RP) Die Men­schen vom Nie­der­rhein ha­ben 2009 ge­nau 578 335,49 Eu­ro für die Ar­beit der DAHW Deut­sche Le­pra und Tu­ber­ku­lo­se­hil­fe ge­spen­det. „Wir dan­ken al­len Spen­de­rin­nen und Spen­dern im Na­men der vie­len Tau­send Pa­ti­en­ten, die durch ih­re Un­ter­stüt­zung Zu­gang zu me­di­zi­ni­scher Dia­gno­se und Be­hand­lung er­hal­ten ha­ben“, er­klärt DAHW-Ge­schäfts­füh­rer Bur­kard Kömm an­läss­lich der Ver­öf­fent­li­chung des Jah­res­be­richts 2009.

Ei­ne Ver­pflich­tung

„Ihr Ver­trau­en ist uns Ver­pflich­tung, ver­läss­lich an der Sei­te der Men­schen zu ste­hen, die mit die­ser Hil­fe ein selbst­be­stimm­tes Le­ben füh­ren kön­nen“, so Kömm. Zu die­sem Er­geb­nis ha­ben 2 672 Men­schen aus die­ser Re­gi­on bei­ge­tra­gen – im Vor­jahr wa­ren es 2 646 Men­schen, die 993 502,02 Eu­ro ge­spen­det hat­ten. Der un­ge­wöhn­lich ho­he Be­trag des Vor­jah­res re­sul­tier­te aus ei­nem gro­ßen Nach­lass. Die größ­te Ein­zel­spen­de im Jahr 2009 vom Nie­der­rhein be­trug 10 000 Eu­ro (2008: 10 000 Eu­ro), die kleins­te ge­nau 0,20 Eu­ro (2008: 0,10 Eu­ro). Stif­tun­gen, Ver­bän­de und in­sti­tu­tio­nel­le Ge­ber ha­ben ins­ge­samt 28 500 Eu­ro (Vor­jahr: 32 050) ge­spen­det. Von Un­ter­neh­men aus der Re­gi­on hat die DAHW 8 891 Eu­ro (6 588,70 Eu­ro) er­hal­ten. Ei­nen be­son­de­ren Dank rich­tet Kömm an die Kir­chen­ge­mein­den und Schu­len am Nie­der­rhein: 19 562,94 Eu­ro (27 720,25 Eu­ro) an Spen­den ka­men al­lein aus den Ge­mein­den und Grup­pen im kirch­li­chen Be­reich. Schü­ler ha­ben in zahl­rei­chen Ak­tio­nen 2 813,19 Eu­ro (1 950 Eu­ro) ge­sam­melt und an die DAHW ge­spen­det. Aus meh­re­ren Nach­läs­sen hat die DAHW ins­ge­samt 72 685,53 Eu­ro (515 564 Eu­ro) er­hal­ten. Vie­le Men­schen der Re­gi­on be­den­ken das Hilfs­werk, das sie oft schon vie­le Jah­re lang un­ter­stützt ha­ben, in ih­rem Tes­ta­ment. In ei­ni­gen Fäl­len ist die DAHW so­gar al­lei­ni­ger Be­güns­tig­ter, da der Nach­lass dem Staat zu­fal­len wür­de, wenn es kei­ne Er­ben gibt. 134 453,29 Eu­ro (115 024,77 im Vor­jahr) ha­ben die Mit­glie­der der eh­ren­amt­li­chen DAHW-Ak­ti­ons­grup­pen aus Al­pen, Bed­burg-Hau, Dinslaken, Düsseldorf, Er­krath, Gel­dern, Grefrath, Hil­den, Issum, Jü­chen, Kal­kar, Ker­ken, Keve­la­er, Kle­ve, Kor­schen­broich, Kra­nen­burg, Kre­feld, Meer­busch, Mön­chen­glad­bach, Mo­ers, Monheim, Neu­kir­chen-Vluyn, Neuss, Ra­tin­gen, Rees, Rhein­berg, Rommerskirchen, Sons­beck, Strae­len, Tö­nis­vorst, Viersen, Vo­er­de, Wach­ten­donk und Weg­berg mit ih­ren Ak­tio­nen ge­sam­melt.

Die DAHW hat 2009 mehr als 12,7 Mil­lio­nen Eu­ro aus Spen­den und Zu­wei­sun­gen er­hal­ten. Mehr als 500 000 Pa­ti­en­ten hat die DAHW in 32 Län­dern mit über 10,7 Mil­lio­nen Eu­ro me­di­zi­nisch und so­zi­al un­ter­stützt. Ein­zel­hei­ten zu den Fi­nan­zen und Bei­spie­le aus der Pro­jekt­ar­beit sind im Jah­res­be­richt 2009 zu fin­den, der ab so­fort in ge­druck­ter Ver­si­on zu be­stel­len oder als Down­load un­ter www.dahw.de ver­füg­bar ist.

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