Rhei­ni­sche Post fei­ert mit 500 Gäs­ten neu­es Druck­haus

Seit ges­tern ist das neue Druck­haus der Rhei­ni­schen Post in Be­trieb. Bin­nen ei­nes knap­pen Jah­res ent­stand für 40 Mil­lio­nen Eu­ro der Er­wei­te­rungs­bau mit der hoch­mo­der­nen und be­son­ders um­welt­freund­li­chen Druck­ma­schi­ne Cor­ti­na. Das Me­di­en­haus nutz­te den Fest

Rheinische Post Goch - - Der Festakt -

Mit­ar­bei­ter der Dru­cke­rei ein fei­er­li­cher, „ein groß­ar­ti­ger Mo­ment, das Pa­pier durch die Ma­schi­nen rau­schen zu hö­ren“, wie Cle­mens Bau­er es for­mu­lier­te. Rund 500 Gäs­te aus Po­li­tik, Wirt­schaft, Wis­sen­schaft und Kul­tur der Re­gi­on, aber auch aus Tsche­chi­en, der Slo­wa­kei, aus Po­len und den Nie­der­lan­den, wo sich die Me­di­en­grup­pe pu­bli­zis­tisch en­ga­giert, wa­ren in das 1200 Qua­drat­me­ter gro­ße Fest­zelt am Sitz des Un­ter­neh­mens in Düsseldorf-He­erdt ge­kom­men, um die­sen Au­gen­blick mit­zu­er­le­ben, den das Me­di­en­haus Rhei­ni­sche Post als Be­kennt­nis zur Zei­tung fei­er­te, ei­nem Me­di­um, das auf be­son­de­re Wei­se Tra­di­ti­on mit Fort­schritt ver­bin­det. Neu­ig­kei­ten er­rei­chen die Men­schen heu­te zwar über­all und über vie­le Ka­nä­le – „doch wer ver­ste­hen will, muss le­sen“, lau­tet denn auch das Cre­do von Karl Hans Ar­nold.

„Heu­te ist ein stol­zer Tag für un­se­re Me­di­en­grup­pe“, be­kräf­tig­te Cle­mens Bau­er in sei­ner Be­grü­ßungs­re­de. Mit neu­er Tech­nik blei­be die ge­druck­te Zei­tung auf Er­folgs­kurs. Die Vor­her­sa­ge von Mi­cro­soft-Grün­der Bill Ga­tes, im Jahr 2000 wer­de es kei­ne Zei­tun­gen mehr ge­ben, ha­be sich nicht be­wahr­hei­tet.

Im Ge­gen­teil: „Heu­te kön­nen wir fest­stel­len: Un­se­re Le­ser mö­gen das Pa­pier­me­di­um, mö­gen die Zei­tung, mö­gen ih­re Rhei­ni­sche Post. Und sie al­le ha­ben recht!“ Bau­er lob­te Pa­pier als un­glaub­lich prak­ti­schen

Am Me­dien­stand­ort Düsseldorf nimmt die RP ei­ne ex­po­nier­te

Stel­lung ein

In­for­ma­ti­ons­trä­ger, als Bild­schirm oh­ne Ak­ku, oh­ne Netz-und oh­ne Dru­cker­pro­ble­me, über­all zu be­nut­zen, ein­fach und obend­rein um­welt­freund­lich.

Das be­stä­tig­te auch Düs­sel­dorfs Ober­bür­ger­meis­ter: Dirk El­bers be­kann­te, al­len­falls im Ur­laub mal zum iPad zu grei­fen, an­sons­ten aber ein Freund von Nach­rich­ten zu sein, die man „in der Hand hal­ten“ kön­ne. Am Me­dien­stand­ort Düsseldorf neh­me die dy­na­mi­sche Rhei­ni­sche Post ei­ne ex­po­nier­te Stel­lung ein und ge­hö­re bun­des­weit durch zahl­rei­che Ex­klu­siv-Ge­schich­ten zu den meist­zi­tier­ten Ta­ges­zei­tun­gen Deutsch­lands. „Was ich an der Rhei­ni­schen Post schät- ze“, so El­bers, „ist die um­fas­sen­de In­for­ma­ti­on, die tref­fen­de Kom­men­tie­rung und ei­ne Be­richt­er­stat­tung, die den Fin­ger in die Wun­de legt, oh­ne rei­ße­risch zu sein.“ Der neu­en Druck­ma­schi­ne, die wirt­schaft­li­che und öko­lo­gi­sche Er­for­der­nis­se groß­ar­tig in Ein­klang brin­ge, wer­de es je­den­falls in Zu­kunft nicht an Zei­tungs­stoff man­geln.

Den Um­stand, nicht mehr das schnells­te und ein­zi­ge Me­di­um zu sein, kann die Zei­tung heu­te vor al­lem durch aus­führ­li­che Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen aus­glei­chen: „Gra­fi­ken und über­sicht­li­che Gestal­tung in der Ta­ges­zei­tung ha­ben im Ta­ges­ge­schäft enorm an Be­deu­tung ge­won­nen“, hob der Chef­re- dak­teur der Rhei­ni­schen Post, Sven Gös­mann, her­vor. Die neue Druck­tech­nik tra­ge in er­heb­li­chem Um­fang da­zu bei, die At­trak­ti­vi­tät des Tra­di­ti­ons­me­di­ums durch noch schär­fe­re Bil­der und an­spre­chend ge­stal­te­te An­zei­gen zu stär­ken.

Aber auch die Ak­tua­li­tät pro­fi­tie­re von der neu­en Cor­ti­na: Die 28 Me­ter lan­ge und zehn Me­ter ho­he Ma­schi­ne druckt aus dem Stand in nur ei­ner St­un­de bis zu 44 000 Ex­em­pla­re. Sie ist laut Matthias Tietz, Ge­schäfts­füh­rer der Rhei­nisch-Ber­gi­schen Dru­cke­rei, dar­über hin­aus in der La­ge, die un­ter­schied­lichs­ten For­ma­te auf ver­schie­den­ar­ti­gem Pa­pier in TopQua­li­tät zu lie­fern. Ne­ben tech­ni- scher Per­fek­ti­on bleibt jour­na­lis­ti­sche Qua­li­tät nach den Wor­ten von Cle­mens Bau­er auch in Zu­kunft Ba­sis für den Er­folg des Me­di­en­hau­ses Rhei­ni­sche Post: „Hier set­zen wir un­se­ren Schwerpunkt. Wir le­ben mit un­se­ren Me­di­en, und wir ver­ste­hen uns da­bei nicht als ein Wirt­schafts­un­ter­neh­men, des­sen Un­ter­neh­mens­zie­le nur auf Ge­winn­Ma­xi­mie­rung aus­ge­rich­tet sind.“

Schließ­lich ha­be, so zi­tier­te Bau­er den Apho­ris­ti­ker Al­f­red Pol­gar, „die Pres­se auch die Auf­ga­be, das Gras zu mä­hen, das über et­was zu wach­sen droht“. Oder wie Al­ber­to Mora­via es ge­sagt ha­be: „Wo In­for­ma­tio­nen feh­len, wach­sen Ge­rüch­te.“

FO­TO: CHRIS­TOPH GÖTTERT

Freu­ten sich über die ers­ten Ex­em­pla­re aus der neu­en Cor­ti­na-Druck­ma­schi­ne (v. r.): Dru­cke­rei-Chef Matthias Tietz, Cle­mens Bau­er, Vor­sit­zen­der der RP-Ge­schäfts­füh­rung, Fest­akt-Mo­de­ra­to­rin An­ge­la Ju­lie Wa­den­pohl, Düs­sel­dorfs Ober­bür­ger­meis­ter Dirk El­bers, Karl Hans Ar­nold, zu­künf­ti­ger Vor­sit­zen­der der RP-Ge­schäfts­füh­rung. und RP-Chef­re­dak­teur Sven Gös­mann.

Drück­te um ge­nau 12.38 Uhr auf den „ro­ten Knopf“, der die Cor­ti­na in Gang setz­te: Düs­sel­dorfs Ober­bür­ger­meis­ter Dirk El­bers (l.) mit Mo­de­ra­tor Chris­ti­an Zee­len.

„Als Me­di­um ist un­se­re Rhei­ni­sche Post un­schlag­bar“, er­klär­te Cle­mens Bau­er, Vor­sit­zen­der der Ge­schäfts­füh­rung der Me­di­en­grup­pe Rhei­ni­sche Post.

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