Bahn-Streiks sol­len die­se Wo­che aus­ge­setzt wer­den

Rheinische Post Goch - - Vorderseite -

BERLIN (dapd) Kun­den der Bahn kön­nen vo­r­erst auf­at­men. Die Warn­streiks im Bahn­ver­kehr sind für die­se Wo­che be­en­det. Wei­te­re Ar­beits­nie­der­le­gun­gen der Ei­sen­bah­ner sind aber dar­über hin­aus nicht aus­zu­schlie­ßen. Denn so­wohl die Deut­sche Bahn als auch die sechs pri­va­ten Bahn­un­ter­neh­men wol­len von ih­ren An­ge­bo­ten vom 8. Ok­to­ber nicht ab­wei­chen. „Es liegt an den Ge­werk­schaf­ten, sich zu be­we­gen und an den Ver­hand­lungs­tisch zu­rück­zu­kom­men“, sag­te ein Spre­cher der sechs Pri­vat­bah­nen.

Die mehr­stün­di­gen Ar­beits­nie­der­le­gun­gen ha­ben den Zug­ver­kehr am gest­ri­gen Mor­gen in meh­re­ren Bun­des­län­dern mas­siv be­hin­dert. Be­son­ders be­trof­fen wa­ren Nord­rhein-West­fa­len, Bay­ern und Hes­sen. So­wohl im Re­gio­na­l­als auch im Fern­ver­kehr fie­len zahl­rei­che Zü­ge aus oder fuh­ren mit deut­li­chen Ver­spä­tun­gen.

Die Ge­werk­schaf­ten woll­ten mit den Ak­tio­nen Druck auf die lau­fen­den Ta­rif­ver­hand­lun­gen um ei­nen ein­heit­li­chen Ta­rif­ver­trag aus­üben. Es geht ih­nen da­bei nicht pri­mär um ei­ne hö­he­re, son­dern um die glei­che Be­zah­lung für die Be­schäf­tig­ten al­ler Ei­sen­bahn­un­ter­neh­men in Deutsch­land. Kon­kret wol­len sie ein Ver­gü­tungs­ni­veau fest­schrei­ben, das be­reits heu­te für 90 Pro­zent der Mit­ar­bei­ter gilt. Da die sechs Pri­vat­bah­nen ein ge­mein­sa­mes Vor­ge­hen mit der Deut­schen Bahn ab­leh­nen, ver­han­deln die Ge­werk­schaf­ten Trans­net und GDBA se­pa­rat mit bei­den Sei­ten.

Ge­werk­schaf­ten wol­len ein­heit­li­chen Ta­rif für

al­le Bah­nen

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.