Krank­haft Fett­süch­ti­ge häu­fi­ger ope­riert

Rheinische Post Goch - - Wissen / Roman -

BERLIN (afp) Die Zahl der Pa­ti­en­ten, die sich we­gen krank­haf­ter Fett­sucht ei­nem chir­ur­gi­schen Ein­griff un­ter­zie­hen, hat er­heb­lich zu­ge­nom­men. Al­lein bei der Bar­mer GEK wur­de im ver­gan­ge­nen Jahr bei 312 Ver­si­cher­ten ei­ne Ope­ra­ti­on zum Bei­spiel zur Ma­gen­ver­klei­ne­rung vor­ge­nom­men, wie die Kas­se jetzt in Berlin mit­teil­te. Das wa­ren 267 Pro­zent mehr als noch 2006. Ei­ne Viel­zahl der bun­des­weit rund 10 000 An­trä­ge bei den Kas­sen schei­te­re al­ler­dings, weil die me­di­zi­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen nicht er­füllt wer­den. So sei­en die Mög­lich­kei­ten bei der Er­näh­rungs­be­ra­tung, der Än­de­rung des Le­bens­stils und Ver­hal­tens­the­ra­pi­en oft nicht aus­ge­schöpft. In Deutsch­land gilt je­der fünf­te Bür­ger als krank­haft fett­lei­big.

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ir müs­sen es wohl ein­fach da­bei be­las­sen und ab­war­ten, was das Ge­richt ihr zu­spricht.”

Liegt da in Ms. Car­ters wohl­tö­nen­der Stim­me tat­säch­lich ein ner­vö­ses Zit­tern oder sind mei­ne ei­ge­nen Ner­ven schon so an­ge­spannt, dass ich al­les Mög­li­che hin­ein­hö­re?

„Und was glau­ben Sie, wor­auf es hin­aus­läuft?”

„Ich weiß es nicht. Im Prin­zip ist al­les mög­lich.”

Es ist ein un­ge­wöhn­lich mil­der No­vem­ber­tag. In der durch­sich­tig kla­ren Luft, dem har­ten Win­ter­licht wirkt das Ge­richts­ge­bäu­de – ein mo­der­ner nied­ri­ger Bau mit gro­ßen Fens­tern – scharf um­ris­sen und zu-

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