Neue Af­fen­art in Süd­ost­asi­en ent­deckt

Rheinische Post Goch - - Wissen / Roman -

BERLIN (dapd) In Süd­ost­asi­en ha­ben Bio­lo­gen ei­ne bis­lang un­be­kann­te Af­fen­art ent­deckt. Die Stumpf­na­sen­af­fen der Art Rhi­no­pi­the­cus stry­ke­ri le­ben im Nor­den von Myan­mar, wie das in­ter­na­tio­na­le For­scher­team im „Ame­ri­can Jour­nal of Pri­ma­to­lo­gy“ be­rich­tet. Cha­rak­te­ris­tisch sind wuls­ti­ge Lip­pen und Stups­na­sen, de­ren wei­te Öff­nun­gen nach oben ge­rich­tet sind. Ob­wohl die räum­lich sehr iso­liert le­ben­de Art erst An­fang des Jah­res ent­deckt wur­de, ist sie nach An­ga­ben der ört­li­chen Be­völ­ke­rung recht ein­fach zu fin­den. Der Grund: Bei Re­gen dringt oft Was­ser in die wei­ten Na­sen­lö­cher und zwingt die Tie­re zu hef­ti­gem Nie­sen. Da­her ho­cken die Af­fen bei feuch­ter Wit­te­rung meist mit dem Kopf zwi­schen den Knien.

FO­TO: DPA

Stumpf­na­sen­af­fe

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