Geis­ter in der Stadt

Ven­lo ist am Sonn­tag im Zei­chen von Hel­lo­ween „ver­kaufs­of­fen“. Am Al­ler­hei­li­gen-Fei­er­tag sind die Ge­schäf­te nor­mal ge­öff­net.

Rheinische Post Goch - - Gesellschaft -

An die­sem Sonn­tag, 31. Ok­to­ber, ist Ven­lo „ver­kaufs­of­fen“. Der Tag steht ganz im Zei­chen von Hal­lo­ween, das in Ven­lo im­mer po­pu­lä­rer wird. Be­son­ders in der Klaas­straat und der Jo­den­straat ist die At­mo­sphä­re von Hal­lo­ween deut­lich zu spü­ren, denn dort be­geg­net man He­xen, Geis­ter und an­de­ren un­ge­wöhn­li­chen We­sen. Man soll­te nicht wun­dern, wenn man je­man­den auf ei­nem Be­sen vor­über­flie­gen sieht, und sich auch nicht er­schre­cken, wenn man von ei­nem Geist an­ge­spro­chen wird.

Ge­schäf­te, die auf Fest-und Kar­ne­val­s­klei­dung spe­zia­li­siert sind, bie­ten ei­ne gro­ße Aus­wahl an Hal­lo­ween-At­tri­bu­ten. Hal­lo­ween ist vor al­lem ein Fest für Kin­der. Die Klei­nen kön­nen in der Hout­straat ge­gen ei­nen klei­nen Un­kos­ten­bei­trag wun­der­schö­ne Lam­pi­gnons aus Kür­bis­sen ma­chen. Wäh­rend die Kin­der bas­teln und da­bei ein Glas He­xen­li­mo­na­de ge­nie­ßen, kön- nen sich die El­tern mit ei­ner le­cke­ren Kür­bis­sup­pe ver­wöh­nen.

Wer’s in Ven­lo zu voll fin­det, kann die Maas über­que­ren, wo die Ge­schäfts­leu­te in Ven­loB­le­rick ei­nen zu­sätz­li­chen ver­kaufs­of­fe­nen Herbst­sonn­tag durch­füh­ren.

An die­sem Sams­tag und Sonn­tag ist au­ßer­dem die rei­sen­de Kunst­prä­sen­ta­ti­on ME­NU 2010 zu Gast in Ven­lo. 25 nie­der­län­di­sche und in­ter­na­tio­na­le Künst­ler zei­gen die Nah­rungs­in­dus­trie und die da­mit ein­her­ge­hen­de Iden­ti­tät im ganz neu­en Licht. Vol­ler Fan­ta­sie und mit un­be­fan­ge­nem Blick, un­par­tei­isch und vor­ur­teils­frei len­ken sie die Dis­kus­si­on über den Agrarund Nah­rungs­sek­tor. Als „Fes­ti­valbüh­ne“ sind vor dem Ven­lo­er Rat­haus und dem Platz vor dem Thea­ter Maaspo­ort ei­ne mo­bi­le Scheu­ne, Ge­wächs­häu­ser, Stäl­le, ein Hof und ei­ne Wei­de auf­ge­baut. ME­NU 2010 bie­tet ei­nen sinn­li­chen Vor­ge­schmack auf die Flo­ria­de 2012, die in zwei Jah­ren vor­aus­sicht­lich zwei Mil­lio­nen Be­su­cher aus al­ler Welt nach Ven­lo lo­cken wird. Ge­öff­net ist ME­NU 2010 am Sams­tag von 13 bis 23 Uhr und am Sonn­tag von 13 bis 21 Uhr.

Am Mon­tag, 1. No­vem­ber, ist Al­ler­hei­li­gen, in NRW ein Fei­er­tag, in Ven­lo sind die Ge­schäf­te da­ge­gen ganz nor­mal ge­öff­net. Ein „deut­scher Tag“, wie man in Ven­lo sagt. Vie­le Deut­sche nut­zen den frei­en Tag, um Ven­lo zu be­su­chen und mit der Fa­mi­lie ei­nen Shop­ping­bum­mel zu ma­chen.

Der nächs­te „ver­kaufs­of­fe­ne Sonn­tag“ in Ven­lo ist – wie üb­lich – der ers­te Sonn­tag im Mo­nat, al­so am 7. No­vem­ber.

RAI­MUND SPER

FO­TO: ZE­BRA STU­DIO’S, VEN­LO

Im Werk „The Re­ven­ge of the Fa­scist Food Boys“ des eng­li­schen Künst­ler­du­os Doyle & Mal­l­in­son kämp­fen frit­tier­te Snacks ge­gen ge­sun­des Obst und Ge­mü­se.

FO­TO: VEN­LO PART­NERS

Geer van de Veer auf der Jo­den­straat ist Spe­zia­list für Fest-und Kar­ne­val­s­klei­dung.

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