Wee­zes Orts­mit­te bald wie­der mit Ca­fé

Rheinische Post Goch - - Goch / Uedem -

WEE­ZE (nik) Das Markt­ca­fé in Wee­ze, seit Mo­na­ten ge­schlos­sen, star­tet am 10. No­vem­ber sei­nen Neu­be­ginn mit ei­nem gro­ßen Weck­man­nEs­sen. Der neue Päch­ter ist Wolf­gang Reuters, der vie­le Jah­re in ei­nem gro­ßen Es­se­ner Au­to­haus be­schäf­tigt war. Der Bran­che geht’s nicht gut, Reuters muss­te sich ei­nen neu­en Job su­chen. Und ent­schied sich mit 48 Jah­ren für die Selbst­stän­dig­keit. Ge­kell­nert ha­be er jahr­zehn­te­lang, er­zählt er.

Ein ech­ter Bran­chen­ken­ner hilft ihm: Jo­han­nes Mas­se­ling, ge­lern­ter Bä­cker und Kon­di­tor, ist Ru­he­ständ­ler der Feu­er­wehr und kön­ne es kaum er­war­ten, wie­der Teig zu mi­schen und Tor­ten zu be­le­gen, ver­si­chert Reuters. Dass Mas­se­ling als Vor­sit­zen­der des Hei­mat-und Ver­kehrs­ver­eins vie­le Wee­zer an­lo­cken wird, lässt sich den­ken. Reuters wie­der­um ist 2. Vor­sit­zen­der im Män­ner­ge­sang­ver­ein und wit­zelt: „Wenn je­der Sän­ger zwei­mal in der Wo­che zu mir kommt, bin ich schon sa­niert. Fri­sches Brot gibt’s von Heicks & Teu­ten­berg aus Goch, Bröt­chen wer­den wir aus Teig­lin­gen selbst ba­cken.“

Mor­gens bie­tet das Markt­ca­fé Früh­stück, et­was spä­ter ei­nen klei­nen Mit­tags­tisch, nach­mit­tags Kaf­fee und Ku­chen. Dank ei­ner Zapf­an­la­ge ist auch ein fri­sches Bier zu ha­ben. Ne­ben dem Ca­fé­be­reich mit 50 bis 60 Sitz­plät­zen gibt es ei­nen Saal für 30 Gäs­te (et­wa für den Beer- di­gungs­kaf­fee), ste­hen drau­ßen 60 größ­ten­teils über­dach­te Plät­ze zur Ver­fü­gung.

„Wir mo­der­ni­sie­ren kom­plett. Es wird ei­nen ge­müt­li­chen Holz­bo­den, hel­le Wän­de und be­que­me Sitz­mö­bel in dunk­ler Bu­che ge­ben“, be­rich­tet Reuters. Ne­ben den Wee­zern rech­net er auch mit vie­len Rei­sen­den als Gäs­ten: „Je­den Tag rüt­telt je­mand mit ei­nem Trol­ley in der Hand an der Tür und guckt, ob wir schon ge­öff­net ha­ben.“

FO­TO: PRI­VAT

Bei der Thea­ter­grup­pe „Rück­wind“ lau­fen die Pro­ben auf Hoch­tou­ren.

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