Klar ver­teil­te Rol­len

Fuß­ball: Die 2. Po­kal­run­de auf Kreis­ebe­ne wird heu­te Abend aus­ge­tra­gen (19.30 Uhr). Ne­ben ei­ni­gen Der­bys wird sich A-Li­gist DJK Lab­beck-Ue­de­mer­bruch mit dem SV Strae­len mes­sen. Der B-Li­gist SV Griet­hau­sen emp­fängt das Nie­der­rhein­li­ga-Team des SV Hö./Nie.

Rheinische Post Goch - - Sport Lokal - VON HANS-GERD SCHOUTEN UND PE­TER JANS­SEN

In der zwei­ten Po­kal­run­de auf Kreis­ebe­ne kommt es zu fol­gen­den Par­ti­en mit Nord­kreis­be­tei­li­gung:

SV Griet­hau­sen – SV Hö./Nie.: Beim SV Griet­hau­sen ist man sich be­wusst, dass man als kras­ser Au­ßen­sei­ter ins Ren­nen geht. Die Mann­schaft von Georg Kluit­mann nimmt in der Kreis­li­ga B ei­ne Rol­le im Mit­tel­feld ein, kann we­der auf-noch ab­stei­gen. Ge­gen den Nie­der­hein­li­gis­ten wol­len sich die „Wöl­fe“ so teu­er wie mög­lich ver­kau­fen. Die Ab­wehr wird Schwerst­ar­beit leis­ten müs­sen. „Die Rol­len sind klar ver­teilt. Man hat als B-Li­ga-Team ge­gen ei­nen Nie­der­rhein­li­gis­ten kaum ei­ne Chan­ce. Wir wol­len Spaß ha­ben, denn wer da wei­ter­kommt, steht ei­gent­lich schon fest“, sagt Kluit­mann.

Der SV Hö./Nie. kommt mit ei­ner ge­misch­ten Mann­schaft an den Alt­rhein. Trai­ner Georg Me­wes hat ei­nen wei­te­ren Aus­fall zu be­kla­gen. And­re Kam­pen hat sich die Mit­tel­hand ge­bro­chen und muss ope­riert wer­den. Der Coach er­war­tet auch mit de­zi­mier­ter Mann­schaft ei­nen kla­ren Sieg: „Wir wol­len wei­ter­kom­men und uns nicht bla­mie­ren.“

Rhein­wacht Erf­gen – SV Grieth: Eben­so ein­deu­tig sind die Kar­ten in Erf­gen ver­teilt. Die Heim­elf von Dra­gan Va­so­vic, die be­rech­tig­te Chan­cen hat, in die Kreis­li­ga A auf­zu­stei­gen, wird den Schif­fer­städ­tern nur kämp­fe­risch Pa­ro­li bie­ten kön­nen. Gäs­te­trai­ner Franz-Jo­sef Ten­ha­gen: „Wir wol­len uns nichts zu­schul­den kom­men las­sen und spie­len da­her auch in best­mög­li­cher Be­set­zung.“ Dem Geg­ner zollt er al­ler­dings Re­spekt: „Man soll­te un­ter­klas­si­ge Mann­schaf­ten nicht un­ter­schät­zen. Den­noch lie­gen al­le Vor­tei­le auf un­se­rer Sei­te.“ In der Meis­ter­schaft kam der SVG am Sonn­tag mit ei­nem 4:1 ge­gen Tu­Ra 88 Duis­burg wie­der in die Er­folgs­spur zu­rück.

SGE Bed­burg-Hau – BV/DJK Kel­len: Kel­lens Trai­ner Pe­ter Franke möch­te mit sei­ner per­so­nell arg ge­beu­tel­ten Mann­schaft, die in der Be­zirks­li­ga das Schluss­licht bil­det, end­lich wie­der ein Er­folgs­er­leb­nis fei­ern. U. a. müs­sen Lars Na­kot­te, Oli­ver Ar­ping, Phil­ipp Els­mann, Sven Ot­to und Jan Hend­ricks er­setzt wer­den. Alexander Daams ist an­ge­schla­gen. Franke weiß um die Schwe­re der Auf­ga­be: „Die SGE ge­hört zu den bes­se­ren Mann­schaf­ten der A-Li­ga, es wird nicht ein­fach für uns.“ Ge­gen­über Det­lef Rem­mers hat zu­letzt ei­nen Leis­tungs­auf­schwung bei sei­ner Elf aus­ge­macht und sieht durch­aus ei­ne rea­lis­ti­sche Chan­ce, in die nächs­te Run­de vor­zu­drin­gen.

DJK Lab­beck-Ue­de­mer­bruch – SV Strae­len: Der SV Strae­len hat beim 0:6 am ver­gan­ge­nen Sonn­tag ge­gen Jahn Hies­feld ei­ne in­dis­ku­ta­ble Leis­tung ge­zeigt, und schon al­lei­ne des­halb for­dert SVS-Trai­ner Hol­ger Gäss­ler heu­te ei­ne Re­ak­ti­on sei­ner Mann­schaft, die oh­ne die be­rufs­be­dingt feh­len­den Fa­rid Lou­kil, Dan­ny Thö­nes und Marc Lins­sen aus­kom­men muss. Sein Ge­gen­über Tho­mas Haal er­klärt: „Wir ver­su­chen, ei­ne gu­te Leis­tung ab­zu­ru­fen. Wich­tig ist, dass mei­ne Mann­schaft nicht über­mo­ti­viert ist und wir kei- ne Platz­ver­wei­se ris­kie­ren.“ 18 Jah­re ist es in­zwi­schen her, dass Haal als Trai­ner des Auf­stei­gers mit sei­nem Ex-Klub SV Strae­len in die Ver­bands­li­ga auf­stieg. Auch des­halb hat das heu­ti­ge Po­kal­spiel für den Ma­ri­en­bau­mer ei­ne be­son­de­re Be­deu­tung. Nor­bert Quin­ders so­wie Mar­kus Else­mann wer­den nach ih­rer Sper­re wohl zur Start­elf ge­hö­ren. Nicht da­bei sind To­bi­as Hüwels, Fa­bi­an Gert­zen so­wie Cars­ten Schni­ckers.

TuS Kra­nen­burg – VfR War­bey­en: Für TuS-Trai­ner Andre­as Jan­ßen ist die Par­tie ei­ne will­kom­me­ne Ab­wechs­lung zum har­ten Trai­nings­all­tag. „Das ist ein schö­nes Vor­be­rei­tungs­spiel un­ter Wett­kampf­be­din­gun­gen“, ord­net Jan­ßen die Po­kal-Par­tie ein. Je­doch ist er weit da- von ent­fernt, be­reits im Vor­feld des Spiels die ers­ten Glück­wün­sche an den Lan­des­li­gis­ten zu über­brin­gen. In Kra­nen­burg wird auf Asche ge­spielt, den Be­lag dürf­ten ei­ni­ge Ak­teu­re des VfR höchs­tens aus dem Ruhr­ge­biet oder von Park­plät­zen ken­nen. Dem TuS feh­len mit Mar­tin Jans­sen und Jens Ecker­mann zwei sei­ner be­währ­ten Straf­raum­spie­ler. Marc Kers­jes, Spie­ler­trai­ner des VfR, hat zu­min­dest in Sa­chen Auf­stel­lung kei­ne grö­ße­ren Pro­ble­me zu lö­sen: „Mir wer­den wohl höchs­tens zwölf Spie­ler zur Ver­fü­gung ste­hen. Ei­ne gu­te Ge­le­gen­heit für Ak­teu­re, die sonst nicht von Be­ginn an spie­len, sich zu emp­feh­len.“

Auch für die­se Par­tie gilt: Al­les an­de­re, als dass der TuS sou­ve­rän aus dem Po­kal fliegt, wä­re ei­ne Über­ra­schung.

RP-ARCHIVFOTO: STADE

Fehlt dem TuS Kra­nen­burg heu­te auf Asche ge­gen den VfR War­bey­en: Jens Ecker­mann (Mit­te).

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