Vom Ei­gen­heim in den Ber­li­ner Kiez

In „Bel­la Vi­ta“ ver­sucht ei­ne ent­täusch­te Ehe­frau, ih­rem Le­ben neu­en Schwung zu ge­ben.

Rheinische Post Goch - - Fernsehen -

(RP) Für die char­man­te Haus­frau Isa­bel­la Jung (Andrea Sa­watz­ki), ge­nannt Bel­la, bricht ei­ne Welt zu­sam­men: Auf der Ge­burts­tags­par­ty für ih­ren Mann Mar­tin (Tho­mas Sar­ba­cher) er­fährt sie durch ei­ne pein­li­che Ent­hül­lung von des­sen Un­treue und wird vor der ver­sam­mel­ten Fest­ge­sell­schaft bloß­ge­stellt. Ge­mein­sam mit ih­rer 15-jäh­ri­gen Toch­ter Le­na (Lot­te Flack) zieht sie Hals über Kopf aus dem Ei­gen­heim in ein Ho­tel und war­tet dort ver­letzt auf die Ent­schul­di­gung ih­res Man­nes. Als die­ser ihr je­doch beich­tet, dass es ihm mit sei­ner Neu­en durch­aus ernst ist, sucht Bel­la für sich und Le­na ei­ne Woh­nung in Kreuz­berg und be­ginnt ein neu­es Le­ben.

Da­bei fin­det sie Un­ter­stüt­zung von neu­en Freun­den aus ih­rem Kiez – und trifft Sebastian (To­bi­as Oer­tel), Po­li­zist und selbst Va­ter in Tren­nung, der Bel­las Si­tua­ti­on nur zu gut ver­steht und im­mer mehr Ge­fal­len an ihr fin­det. Bel­las Toch­ter Le­na hin­ge­gen ist al­les an­de­re als be­geis­tert vom Le­bens­wan­del ih­rer Mut­ter und wünscht sich ihr al­tes Le­ben zu­rück. Und schließ­lich ent­deckt auch ihr un­treu­er Gat­te, dass ihm sei­ne Frau so ganz und gar nicht gleich­gül­tig ist.

Die Ko­mö­die be­glei­tet sei­ne Hel­din in ei­ner Le­bens­pha­se, in der es we­nig Sinn macht, lang­fris­ti­ge Plä­ne zu schmie­den. Das Mot­to: Mal se­hen, was kommt – es wird schon al­les gut wer­den. Andrea Sa­watz­ki spielt die Isa­bel­la Jung als cha­ris­ma­ti­sches Ste­hauf-Männ­chen, bei dem der Zu­schau­er sich fragt, wo sie ei­gent­lich all die­se Ener­gie her­nimmt. „Bel­la Vi­ta“, ZDF, 20.15 Uhr

FO­TO: ZDF

Nach der Tren­nung von ih­rem Mann schlen­dert Bel­la ( Andrea Sa­watz­ki) durch Kreuz­berg und er­liegt dem Zau­ber ih­res neu­en Le­bens.

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