Deutsch-Schwei­zer Streit um Steu­er­be­trug bei­ge­legt

Rheinische Post Goch - - Wirtschaft -

BERLIN/BERN (rtr) Die Schweiz wird künf­tig un­at­trak­ti­ver für deut­sche Steu­er­sün­der. Bei­de Län­der be­sie­gel­ten ges­tern durch ein Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men ih­ren Wil­len, den lang­jäh­ri­gen Streit um un­ver­steu­er­te An­la­gen deut­scher Steu­er­pflich­ti­ger in der Al­pen­re­pu­blik bei­zu­le­gen. Das Ab­kom­men sieht ei­nen en­ge­ren In­for­ma­ti­ons­aus­tausch in Steu­er­sa­chen ent­spre­chend den Stan­dards der OECD vor. Das Ab­kom­men setzt den Rah­men für die künf­tig en­ge­re Zu­sam­men­ar­beit bei­der Län­der in Steu­er­fra­gen. Mit ih­ren Un­ter­schrif­ten ver­ein­bar­ten Bun­des­fi­nanz­mi­nis­ter Wolf­gang Schäu­b­le und sein Schwei­zer Kol­le­ge Hans-Ru­dolf Merz zu­dem Ver­hand­lun­gen über die De­tails der Zu­sam­men­ar­beit. Ge­sucht wer­den soll nach ei­ner Lö­sung, die den Schutz der Pri­vat­sphä­re re­spek­tiert, zum an­de­ren aber si­chert, dass der deut­sche Fis­kus be­rech­tig­te Steu­er­an­sprü­che durch­set­zen kann

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