Brief­por­to der Post im kom­men­den Jahr sta­bil

Rheinische Post Goch - - Wirtschaft - VON REIN­HARD KOWALEWSKY

BONN Die Post er­höht in 2011 ih­re Prei­se für Brie­fe im Hei­mat­land nicht und führt für in­ter­na­tio­na­le Brie­fe und Post­kar­ten gleich­zei­tig ei­nen in­ter­na­tio­na­len Ein­heits­ta­rif ein. Dies gab der Kon­zern ges­tern am Stamm­sitz Bonn be­kannt.

In­ner­deut­sche Post­kar­ten kos­ten ab Ja­nu­ar wei­ter­hin 45 Cent und Stan­dard­brie­fe 55 Cent. Sen­dun­gen in­ner­halb Eu­ro­pas wer­den da­ge­gen teu­rer. Das Por­to für Brie­fe und Post­kar­ten in Län­der au­ßer­halb Eu­ro­pas da­ge­gen sinkt deut­lich. Ins­ge­samt sin­ken die Prei­se im Durch­schnitt um 0,8 Pro­zent – die Spar­te Brief muss al­so wei­ter­hin um ih­re bis­her ho­hen Ge­win­ne fürch­ten.

Im in­ter­na­tio­na­len Brief­ge­schäft un­ter­schei­det die Post künf­tig nicht mehr zwi­schen „Eu­ro­pa“ und „Welt“. Ei­ne Post­kar­te kos­tet in al­le aus­län­di­schen Märk­te künf­tig 75 Cent, nach­dem Pri­vat­kun­den bis­lang 65 Cent in­ner­halb Eu­ro­pas und ei­nen Eu­ro für Zie­le in an­de­re Län­der zah­len muss­ten. Eben­falls 75 Cent sind ab Ja­nu­ar für Stan­dard­brie­fe ins Aus­land fäl­lig. Die­se kos­te­ten bis­lang in Eu­ro­pa 70 Cent und für welt­wei­te Zie­le 1,70 Eu­ro.

Grund­la­ge für die neu­en Prei­se ist ein vor­ge­schrie­be­nes Ver­fah­ren. Seit 2007 muss die Post das Por­to für Post­kar­ten und Brie­fe bis zum Ge­wicht von 1000 Gramm von der Bun­des­netz­agen­tur fest­set­zen las­sen. Die Hö­he be­rech­net sich nach fol­gen­der For­mel: In­fla­ti­ons­ra­te mi­nus 1,8 Pro­zent. Die Post muss als Er­geb­nis al­so je­des Jahr 1,8 Pro­zent ef­fek­ti­ver ar­bei­ten.

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