Meh­re­re un­ver­bind­li­che In­ter­es­sen­ten für Wes­tLB

Rheinische Post Goch - - Wirtschaft -

DÜSSELDORF (rtr) Der von der EUKom­mis­si­on er­zwun­ge­ne Ver­kauf der Wes­tLB hat meh­re­re In­ter­es­sen­ten auf den Plan ge­ru­fen. Es ge­be „ro­bus­tes In­ter­es­se von Sei­ten nam­haf­ter stra­te­gi­scher In­ves­to­ren und Fi­nanz­in­ves­to­ren aus dem In­und Aus­land“ teil­te die An­walts­kanz­lei des Wes­tLB-Ver­kaufs­be­auf­trag­ten Fried­rich Merz mit. Merz selbst be­ton­te, er sei op­ti­mis­tisch, dass nun recht­zei­tig ei­ne „zu­frie­den­stel­len­de Lö­sung“ ge­fun­den wer­den kön­ne. Par­al­lel zum Ver­kaufs­pro­zess sucht die Wes­tLB ei­ne Lö­sung im Lan­des­ban­ken­la­ger und son­diert da­für ei­ne Fu­si­on mit der Bay­ernLB. Die EU-Kom­mis­si­on sei auch of­fen für ein Zu­sam­men­ge­hen des Düs­sel­dor­fer Geld­hau­ses mit ei­ner an­de­ren Lan­des­bank, be­ton­te NRW-Fi­nanz­mi­nis­ter Nor­bert Wal­ter-Bor­jans. Die Wes­tLB muss auf Druck der EU-Kom­mis­si­on neue Ei­g­ner fin­den. Die Brüs­se­ler Wett­be­werbs­be­hör­de hat­te den Ver­kauf im Ge­gen­zug zur Bil­li­gung mil­li­ar­den­schwe­rer öf­fent­li­cher Ga­ran­ti­en an­ge­ord­net. Die In­vest­ment­bank Mor­gan St­an­ley hat nun in Merz’ Auf­trag die ers­ten In­ter­es­sens­be­kun­dun­gen ein­ge­sam­melt.

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