US-Stu­die warnt Pro­sta­ta­krebs-Kran­ke vor Darm­krebs-Ri­si­ko

Rheinische Post Goch - - Gesundheit -

WASHINGTON (afp) Män­ner mit Pro­sta­ta­krebs un­ter­lie­gen ei­ner neu­en Stu­die aus den USA zu­fol­ge auch ei­nem be­son­ders ho­hen Darm­krebs-Ri­si­ko. In ei­ner Un­ter­su­chung von mehr als 2000 Män­nern fan­den For­scher an der Uni­ver­si­tät von Buffalo her­aus, dass Pa­ti­en­ten mit Krebs an der Pro­sta­ta er­heb­lich häu­fi­ger Darm­po­ly­pen (Ade­no­me) auf­wie­sen als an­de­re Män­ner. Sol­che Po­ly­pen kön­nen sich zu Darm­t­u­mo­ren wei­ter­ent­wi­ckeln. Män­ner mit Pro­sta­ta­krebs soll­ten sich des­halb re­gel­mä­ßig auf Darm­krebs un­ter­su­chen las­sen, riet Stu­di­en­au­tor Og­ni­an Po­ma­kov. Der Stu­die zu­fol­ge wur­den bei 48 Pro­zent der Pro­sta­ta­krebs-Pa­ti­en­ten Po­ly­pen im Darm ge­fun­den. Bei Män­nern oh­ne Pro­sta­ta­krebs wur­den der­ar­ti­ge Po­ly­pen nur bei knapp 31 Pro­zent nach­ge­wie­sen.

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