Haus Freu­den­berg macht bei EU-Pro­jekt mit

Rheinische Post Goch - - Kreis Kleve Regional -

In der kom­men­den Wo­che tref­fen sich die Grup­pen in Kle­ve und ler­nen sich da­bei bes­ser ken­nen. Da­bei sind dann auch vie­le Men­schen mit Be­hin­de­rung, die an dem Pro­jekt tat­kräf­tig mit­ar­bei­ten. „Wir wol­len die Per­spek­ti­ven der be­ruf­li­chen In­te­gra­ti­on in Un­ter­neh­men ver­bes­sern – das ist uns enorm wich­tig“, sagt Bea­trix Heis­ter­mann, Pro­ku­ris­tin bei Haus Freu­den­berg und Lei­te­rin des ak­tu­el­len Pro­jek­tes.

Un­ter­neh­men be­fra­gen

Die Teil­neh­mer wer­den künf­tig in al­le am Pro­jekt be­tei­lig­ten Län­der rei­sen und dort orts­an­säs­si­ge Un­ter­neh­men be­fra­gen. „Es ist in­ter­es­sant, zu se­hen, wie Men­schen mit Be­hin­de­rung in an­de­ren Län­dern in den Un­ter­neh­men in­te­griert sind“, sagt Fran­zis­ka Werner (26), seit sechs Jah­ren in der Be­hin­der­ten-Werk­statt tä­tig. Es fol­gen wei­te­re Ge­sprä­che mit Ver­tre­tern der Po­li­tik und der Wirt­schafts­för­de­rungs­ge­sell­schaf­ten.

Das Pro­jekt ist auf zwei Jah­re an­ge­legt und wird von der Hoch­schu­le Rhein-Waal wis­sen­schaft­lich be­glei­tet. Wolf­gang Spreen, Land­rat des Krei­ses Kle­ve, be­grüßt das Vor­ha­ben au­ßer­or­dent­lich: „Die Welt wird im­mer kom­ple­xer. Sol­che Pro­jek­te sind sehr wich­tig, da­mit sich die Le­bens­be­din­gun­gen für Men­schen mit Be­hin­de­rung ver­bes­sern.“

RP-FO­TO: GERHARD SEYBERT

Für bes­se­re In­te­gra­ti­on von Be­hin­der­ten: Land­rat Wolf­gang Spreen (r.) be­such­te Haus Freu­den­berg und ließ sich das neue Pro­jekt er­klä­ren.

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