Glo­ba­le Wirt­schaft

An­la­ge­pro­fis rech­nen zwar mit ei­ner kon­junk­tu­rel­len Ein­trü­bung in den kom­men­den Das ist das Er­geb­nis ei­ner Um­fra­ge un­se­rer Zei­tung un­ter re­nom­mier­ten

Rheinische Post Goch - - Extra -

ler­dings po­si­tiv her­vor“. Die Wirt­schaft pro­fi­tie­re von ih­rer Ex­port­stär­ke; zu­dem ha­be Deutsch­land durch die Lohn­zu­rück­hal­tung die Wett­be­werbs­fä­hig­keit aus­ge­baut.

Jens Spu­dy, ge­schäfts­füh­ren­der Ge­sell­schaf­ter bei Spu­dy & Co. Fa­mi­ly Of­fice, Ham­burg, er­war­tet durch die Geld­schwem­me wei­ter­hin be­le­ben­de Ef­fek­te: „Wir ge­hen da­von aus, dass die Über­ver­sor­gung der Märk­te mit Li­qui­di­tät fort­ge­setzt wird und zu ei­nem mo­de­ra­ten Wirt­schafts­wachs­tum führt.“ Spu­dy sieht da­für meh­re­re An­zei­chen: Wäh­rend des ab­ge­lau­fe­nen Quar­tals ha­be es so­wohl am Ak­ti­en­markt als auch bei Un­ter­neh­mens­an­lei­hen ei­ne leich­te Ent­span­nung ge­ge­ben. Ge­gen­über Staats­an­lei­hen san­ken die Ri­si­ko­auf­schlä­ge. „Im wei­te­ren Jah­res­ver­lauf er­war­ten wir je­doch nach wie vor er­heb­li­che Schwan­kun­gen, be­son­ders an den kon­junk­tur­sen­si­ti­ven Ak­ti­en-und Roh­stoff­märk­ten“, sagt Spu­dy.

Die meis­ten Ver­wal­ter stel­len sich auf den Ak­ti­en­märk­ten eher zu­rück­hal­tend auf. Der Köl­ner Ver­mö­gens­ver­wal­ter Mar­kus Zscha­ber ist in sei­ner of­fen­sivs­ten Stra­te­gie nur zu 56 Pro­zent in Ak­ti­en en­ga­giert, ob­wohl er die Quo­te bis zu 70 Pro­zent hoch­fah­ren könn­te. Sehr de­fen­siv agiert der­zeit Chris­ti­an Fendt: „Wir ha­ben mo­men­tan ei­ne sehr ge­rin­ge Ak­ti­en­quo­te von un­ter fünf Pro­zent.“ Der Grund: Er rech­net mit ei­ner Kor­rek­tur und güns­ti­gen Ein­stiegs­ge­le­gen­hei­ten in den kom­men­den Mo­na­ten. Auch die Bad Hom­bur­ger Fe­ri Fa­mi­ly Trust ge­wich­tet Ak­ti­en leicht un­ter.

„Schwel­len­län­der ge­wich­ten wir über“, sagt FIVV-Vor­stand Grü­ne­wald, zum Bei­spiel Chi­na: „Seit 2003 sa­gen wir: Asi­en ent­zau­bert Ame­ri­ka. Nun stel­len wir fest: Chi­na ent­mach­tet die USA.“

„Wir prä­fe­rie­ren haupt­säch­lich Hong­kong und Deutsch­land, da wir die Märk­te be­zo­gen auf Be­wer­tung und Ge­winn­wachs­tum für am in­ter­es­san­tes­ten hal­ten“, sagt Jens Ehr­hardt. Vor al­lem deut­sche Ak­ti­en bie­ten nach Auf­fas­sung der An­la­ge­pro­fis gu­te Chan-

Blick auf die glo­ba­len In­vest­ment-Chan­cen: Ver­mö­gens­pro­fis sind vor­sich­tig, rech­nen aber nicht mit ei­nem dras­ti­schen Ein­bruc

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