In­dex­fonds sind An­le­gers Lieb­ling

Rheinische Post Goch - - Extra -

(jma) Sie sind güns­tig, kle­ben an ih­rem In­dex und sind der­zeit ei­nes der be­lieb­tes­ten In­vest­ments der Bun­des­bür­ger: Ex­ch­an­ge Tra­ded Funds (ETFs). „Seit der Fi­nanz­kri­se ha­ben ETFs bei Pri­vat­an­le­gern deut­lich an Po­pu­la­ri­tät ge­won­nen, et­wa weil sie im Ge­gen­satz zu Zer­ti­fi­ka­ten als Son­der­ver­mö­gen vor ei­ner Plei­te des Emit­ten­ten si­cher sind“, er­klärt Pe­ter Scharl, Di­rek­tor bei Markt­füh­rer isha­res.

Al­lein in Eu­ro­pa ver­wal­tet isha­res In­dex­fonds mit ei­nem Vo­lu­men über 90 Mil­li­ar­den US-Dol­lar. isha­res ist da­mit auch klar die Num­mer eins in Deutsch­land. „Die drei größ­ten An­bie­ter isha­res, Lyxor und dbx-tra­ckers do­mi­nie­ren mit ei­nem Markt­an­teil von 65 Pro­zent den Markt“, so Scharl. Nicht nur Pri­vat­an­le­ger, auch Ver­mö­gens­ver­wal­ter grei­fen ver­stärkt zu den güns­ti­gen ETFs, um sie für ih­re Kun­den und ei­ge­ne Fonds­stra­te­gi­en ge­winn­brin­gend ein­zu­set­zen. „Ho­he Trans­pa­renz und Fle­xi­bi­li­tät ma­chen den Er­folg eben­so aus wie die Vor­tei­le bei der Per­for­mance: Nur ein klei­ner Teil der ak­ti­ven Fonds­ma­na­ger schafft es auf Dau­er, den In­dex zu schla­gen“, so Pe­ter Scharl.

Kei­ne Aus­ga­be­auf­schlä­ge und im Ver­gleich zu In­vest­ment­fonds deut­lich nied­ri­ge­re Ge­büh­ren ha­ben den Er­folg der In­dex­fonds be­flü­gelt. Ge­fragt sind vor al­lem die gro­ßen In­di­zes wie DAX und Eu­roS­to­xx. Al­ler­dings be­gnügt sich die Bran­che nicht mehr da­mit, brei­te In­di­zes nach­zu­bil­den und bringt kom­ple­xe­re, aber auch teu­re­re Pro­duk­te auf den Markt. Doch der Er­folg gibt den ETF-An­bie­tern recht. So freut sich Scharl über ei­nen der bes­ten Fonds­starts in der eu­ro­päi­schen isha­res-Ge­schich­te: Ein neu­er Hig­hYield-ETF brach­te in­ner­halb von fünf Wo­chen über 125 Mil­lio­nen Eu­ro zu­sam­men – ein „ful­mi­nan­ter Start“.

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