Con­cer­to Köln spielt J. S. Bachs Orches­ter­sui­ten

Rheinische Post Goch - - Kultur -

Das Co­ver zeigt uns ei­ne lan­ge Tü­ren­flucht – mit ei­nem Fo­to, das ei­nen Blick in die Unend­lich­keit ris­kiert. In ge­wis­ser Wei­se trifft die Idee des Raums hin­ter dem Raum hin­ter dem Raum un­se­ren Um­gang mit Jo­hann Sebastian Bach. Mit dem Al­ten wird man nie fer­tig, es ist ein un­end­li­ches Ent­de­cken. Des­halb sind schö­ne Neu­auf­nah­men im­mer Be­rei­che­run­gen der Deu­tungs­viel­falt. Die­ser Um­stand adelt die Ein­spie­lung der vier Orches­ter­sui­ten mit Con­cer­to Köln in be­son­de­rem Ma­ße. Der Lau­schen­de wird den leicht an­sprin­gen­den Ton des Orches­ters, die Vir­tuo­si­tät der in­stru­men­ta­len Lö­sun­gen, die Ele­ganz der Phra­sie­rung und den Tief­sinn, der über und un­ter al­lem liegt, so­fort be­grei­fen und lie­ben. Die Auf­nah­me­tech­nik ist ex­zel­lent.

WOLF­RAM GOERTZ

0300061BC (Edel)

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.