Streik der Bahn ist kei­ne Aus­re­de

Rheinische Post Goch - - Beruf& Karriere -

(tmn) Ein Warn­streik bei der Bahn recht­fer­tigt kein Zu­spät­kom­men am Ar­beits­platz. Es sei kei­ne Ent­schul­di­gung, dass ein Zug mor­gens aus­ge­fal­len ist oder nur ver­spä­tet kam, er­klär­te der Ar­beits­recht­ler Jobst-Hu­ber­tus Bau­er aus Stutt­gart „Das Ri­si­ko trägt der Ar­beit­neh­mer.“ Er sei da­für ver­ant­wort­lich, dass er pünkt­lich im Be­trieb er­scheint. Für Pend­ler ist ein Bahn­streik da­her dop­pelt är­ger­lich: Er kos­tet sie Ner­ven – und der Chef dür­fe Nach­züg­lern für die ver­säum­te Ar­beits­zeit den Lohn kür­zen. „Oder sie müs­sen die Zeit nach­ar­bei­ten.“ Pend­ler müs­sen sich in die­ser Wo­che auf Zug­ver­spä­tun­gen ein­stel­len. Ab Di­ens­tag sind im re­gio­na­len Bahn­ver­kehr Warn­streiks an­ge­kün­digt. Laut der Ge­werk­schaft Trans­net müs­sen Pend­ler bun­des­weit da­mit rech­nen, dass der Ver­kehr lahm­ge­legt wird.

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