Kau­ti­on

Zur Miet­kau­ti­on gibt es Al­ter­na­ti­ven. Mit- un­ter ha­ben die­se je- doch Ha­ken.

Rheinische Post Goch - - Immobilien& Geld - VON KAI ALT­HOET­MAR

Die Woh­nung ge­fällt, der Miet­ver­trag ist un­ter­schrifts­reif – nur die Kau­ti­on von drei Mo­nats­kalt­mie­ten steht im Weg. Da sind schnell mal 1500 Eu­ro oder mehr fäl­lig. Doch zur klas­si­schen Miet­kau­ti­on gibt es Al­ter­na­ti­ven: Kau­ti­ons­bürg­schaf­ten und neu­er­dings Kau­ti­ons­ver­si­che­run­gen.

Die Bürg­schaf­ten gab es schon im­mer. „Wenn sich die ei­ge­ne Bank ge­gen­über dem Ver­mie­ter für ei­nen Be­trag in Hö­he von drei Mo­nats­mie­ten ver­bürgt, ist das ei­ne Kau­ti­ons­bürg­schaft“, er­klärt Ul­rich Ropertz vom Deut­schen Mie­ter­bund. Für Stu­den­ten und Azu­bis schlüp­fen oft El­tern in die Rol­le des Bür­gen.

Mit der Kau­ti­on si­chert sich der Ver­mie­ter für Fäl­le ab, dass der Mie­ter die Mie­te nicht zahlt oder et­wa nach Aus­zug ver­ein­bar­te Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren nicht er­le­digt. Dem Ge­setz nach darf die Kau­ti­on nicht drei Mo­nats­kalt­mie­ten über­stei­gen. Be­triebs­kos­ten blei­ben au­ßen vor.

Bei Kau­ti­ons­ver­si­che­run­gen springt die As­se­ku­ranz ein, wenn der Ver­mie­ter Zah­lungs­aus­fäl­le er­lei­det. Egal, ob Bürg­schaft oder Po­li­ce: Der Mie­ter­bund rät, im­mer das Klein­ge­druck­te im Au­ge zu be­hal­ten. „Bei den An­ge­bo­ten, die jetzt die Run­de ma­chen“,

FO­TO: JENS SCHIERENBECK

Si­cher­heits­leis­tung per Spar­buch, Bürg­schaft oder Kau­ti­ons­ver­si­che­rung – die Ent­schei­dung liegt letzt­lich beim Ver­mie­ter.

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