aus 2007 ret­ten

Rheinische Post Goch - - Immobilien& Geld -

Auch An­sprü­che von Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaf­ten (WEG) auf Rück­bau von un­ge­neh­mig­ten bau­li­chen Ve­rän­de­run­gen ver­jäh­ren nach drei Jah­ren. San­dra Wee­ger-Els­ner, Rechts­re­fe­ren­tin von Woh­nen im Ei­gen­tum, emp­fiehlt Woh­nungs­ei­gen­tü­mern, den WEG-Ver­wal­ter um­ge­hend schrift­lich auf das be­vor­ste­hen­de Fris­ten­de hin­zu­wei­sen.

Hat der Ver­wal­ter bis­lang noch nichts un­ter­nom­men, muss er die säu­mi­gen Ei­gen­tü­mer oder Mie­ter schnells­tens schrift­lich mah­nen. Sinn­voll sei, ei­ne Zah­lungs­frist zu set­zen. Wer­den die Rück­stän­de trotz Zah­lungs­auf­for­de­rung nicht be­gli­chen, müs­sen die An­sprü­che ge­richt­lich gel­tend ge­macht wer­den, zum Bei­spiel durch die Ein­lei­tung ei­nes Mahn­ver­fah­rens. INFO Der Ver­brau­cher­schutz­ver­ein hat ei­nen Mus­ter­brief er­stellt, der kos­ten­los von der In­ter­net­sei­te www.woh­nenim-ei­gen­tum.de (dort un­ter Ser­vice, Mus­ter­brie­fe) her­un­ter­ge­la­den wer­den kann.

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