So viel zah­len wir für die So­zi­al­ver­si­che­run­gen

Rheinische Post Goch - - STIMME DES WESTENS -

Um­la­ge­sys­tem So­zi­al­ver­si­che­run­gen kön­nen grund­sätz­lich auf zwei We­gen or­ga­ni­siert wer­den: durch Ka­pi­tal­de­ckung oder im Um­la­ge­sys­tem. Bei der Ka­pi­tal­de­ckung spa­ren die Ver­si­cher­ten ähn­lich wie bei ei­ner Le­bens­ver­si­che­rung erst, um zu ei­nem spä­te­ren Zeit­punkt da­von zu pro­fi­tie­ren. Beim Um­la­ge­sys­tem wird das Geld, das im lau­fen­den Mo­nat ein­ge­zahlt wird, auch gleich wie­der an die An­spruchs­be­rech­tig­ten aus­ge­zahlt – so funk­tio­nie­ren Ren­ten-, Pfle­ge- und Kran­ken­ver­si­che­rung. Sie sind al­so auf Nach­wuchs an­ge­wie­sen. Ge­ne­ra­tio­nen­ver­trag Dem Um­la­ge­sys­tem liegt ein nie­mals schrift­lich fi­xier­ter Ge­ne­ra­tio­nen­ver­trag zu­grun­de. Er ist eher ein ge­sell­schaft­li­cher Kon­sens, wo­nach die Jun­gen für die Al­ten sor­gen. Auch die­ser Kon­sens funk­tio­niert nur, wenn ge­nug Kin­der nach­wach­sen.

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