Drei­fa­che Mut­ter mit Gift­sprit­ze hin­ge­rich­tet

Rheinische Post Goch - - PANORAMA -

WASHINGTON (epd) Trotz ei­nes Gna­den­ge­suchs aus dem Va­ti­kan ist im US-Bun­des­staat Geor­gia die 47-jäh­ri­ge Kel­ly Gis­sen­da­ner hin­ge­rich­tet wor­den. Die Exe­ku­ti­on – die ers­te ei­ner Frau in Geor­gia seit 1945 – wur­de per Gift­in­jek­ti­on im Ge­fäng­nis von Jack­son voll­zo­gen. Gis­sen­da­ner war 1998 we­gen Auf­tags­mor­des an ih­rem Ehe­mann Dou­glas zum Tod ver­ur­teilt wor­den. Der aus­füh­ren­de Tä­ter, Kel­ly Gis­sen­da­ners da­ma­li­ger Ge­lieb­ter Gre­go­ry Owen, wur­de mit le­bens­lan­ger Haft be­straft. Die To­des­kan­di­da­tin schluchz­te, als sie vor der Hin­rich­tung ih­ren drei Kin­dern noch ein­mal ih­re Lie­be ver­si­cher­te. Bei der Fa­mi­lie des Op­fers ent­schul­dig­te sie sich. Sie hof­fe, die An­ge­hö­ri­gen könn­ten nun Frie­den fin­den.

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