Wolfsburg kann Vor­sprung bei Uni­ted nicht ver­tei­di­gen

Rheinische Post Goch - - SPORT -

MAN­CHES­TER (dpa) Der VfL Wolfsburg hat das Traum­er­geb­nis im „Thea­ter of Dreams“bei Man­ches­ter Uni­ted trotz ei­ner ganz star­ken Schluss­pha­se ver­passt. Beim Top­fa­vo­ri­ten mit Bas­ti­an Schwein­stei­ger in der Start­elf un­ter­lag der Fuß­bal­lBun­des­li­gist 1:2 (1:1). Durch die Nie­der­la­ge im be­rühm­ten Old Traf­ford ist der VfL in der Cham­pi­ons Le­ague nach zwei Spiel­ta­gen der Grup­pe B nun punkt­gleich mit dem Schwein­stei­ger-Team. Für ManUni­ted tra­fen der über­ra­gen­de Spa­nier Juan Ma­ta und Chris Smal­ling, die Füh­rung hat­te für die Wolfs­bur­ger Da­ni­el Ca­li­gui­ri er­zielt.

Die Wolfs­bur­ger be­gan­nen mit der et­was de­fen­si­ve­ren und eher auf Kon­ter aus­ge­rich­te­ten 4-2-3-1-Auf­stel­lung: Da­für muss­te André Schürr­le zu­nächst drau­ßen­blei­ben. Der zu­letzt von Trai­ner Die­ter He­cking kri­ti­sier­te Na­tio­nal­spie­ler sah, wie der Plan früh auf­ging. Nach ei­ner Traum­kom­bi­na­ti­on be­dien­te Max Kru­se den frei ste­hen­den Ca­li­gui­ri, der den An­griff selbst ein­ge­lei­tet hat­te und dann mü­he­los ein­schob.

Mit der Füh­rung im Rü­cken spiel­ten die Wolfs­bur­ger mu­tig und ag­gres­siv wei­ter. Schwein­stei­ger, der von Trai­ner Lou­is van Gaal von Be­ginn an aufs Feld ge­schickt wor­den war, hat­te viel zu tun, um Ord­nung ins Spiel der Man­ches­ter-Trup­pe zu brin­gen. Schwein­stei­ger spiel­te ne­ben Mor­gan Schnei­der­lin auf der Sech­ser-Po­si­ti­on.

Ge­fähr­lich war Man­ches­ter im­mer, wenn Ma­ta am Ball war. Der Spa­nier hat­te die auf­fäl­ligs­ten Sze­nen bei den Gast­ge­ber, bis Way­ne Roo­ney die bes­te Chan­ce ver­gab: Al­lein vor dem Tor jag­te der eng­li­sche Re­kord­stür­mer den von Ant­ho­ny Mar­ti­al quer durch den Straf­raum vor­ge­leg­ten Ball über das Tor. Treff­si­che­rer war dann Ma­ta, als er zum Elf­me­ter an­trat. Nach ei­nem Hand­spiel von Ca­li­gui­ri (33.) ließ der spa­ni­sche Mit­tel­feld­spie­ler VfL-Kee­per Die­go Be­naglio kei­ne Chan­ce und schob den Ball si­cher ins lin­ke un­te­re Eck. Nach Smal­lings 2:1 schien die Par­tie ent­schie­den, doch der VfL wehr­te sich noch ein­mal nach Kräf­ten, hat­te mehr­fach die Chan­ce zum Aus­gleich. Der ver­dien­te Loh­ne für den Mut stell­te sich aber nicht ein.

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