Mil­de Stra­fen für drei Köl­ner Ex-Ul­tras

Rheinische Post Goch - - SPORT -

KÖLN (dpa) Das Land­ge­richt Köln hat drei ehe­ma­li­ge Ul­tra-Fans des 1. FC Köln we­gen ei­nes An­griffs auf ei­nen Bus mit An­hän­gern von Bo­rus­sia Mön­chen­glad­bach zu Be­wäh­rungs­stra­fen ver­ur­teilt. Die drei Män­ner er­hiel­ten Stra­fen zwi­schen sechs und acht Mo­na­ten. Die Staats­an­walt­schaft hat­te zehn, neun und acht Mo­na­te auf Be­wäh­rung ge­for­dert. Die drei Män­ner im Al­ter zwi­schen 27 und 30 Jah­ren hat­ten Ge­ständ­nis­se ab­ge­legt.

Zwei hat­ten zu­ge­ge­ben, im Jahr 2012 den Bus mit den Fans des Erz­ri­va­len Bo­rus­sia Mön­chen­glad­bach auf der Au­to­bahn der­art be­drängt zu ha­ben, so dass er auf ei­nen Park­platz ab­bog. Der drit­te An­ge­klag­te gab zu, dort aus­ge­stie­gen zu sein und mög­li­cher­wei­se an­de­re Ul­tras an­ge­sta­chelt zu ha­ben – genau er­in­nern kön­ne er sich dar­an nicht mehr. An der Be­schä­di­gung des Bus­ses be­tei­lig­ten sich die An­ge­klag­ten nach ei­ge­nen An­ga­ben nicht. Im Bus sa­ßen Fa­mi­li­en mit Kin­dern. Der Bus­fah­rer gab an, To­des­angst aus­ge­stan­den zu ha­ben. Die drei Män­ner ha­ben sich für ihr Ver­hal­ten mehr­mals ent­schul­digt und hal­ten sich seit dem Vor­fall vor drei­ein­halb Jah­ren von Ul­tra-Grup­pen, na­ment­lich der be­rüch­tig­ten „Wil­den Hor­de“, fern.

Die An­ge­klag­ten stam­men aus gut­bür­ger­li­chen Ver­hält­nis­sen.

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