Rechts­bre­cher

Rheinische Post Goch - - LESERBRIEFE - Erich Jed­wab­ski Moers

Tu­mul­te an Un­garns ge­schlos­se­ner Gren­ze. Bei al­ler be­rech­tig­ten Kri­tik an Orb­ans bis­he­ri­ger Flücht­lings­po­li­tik: Un­garn ist zur Si­che­rung der EU-Au­ßen­gren­ze ver­trag­lich ver­pflich­tet. Dar­aus re­sul­tiert die Ab­wehr von Per­so­nen, die das Ge­biet der EU il­le­gal be­tre­ten wol­len, er­for­der­li­chen­falls auch durch Maß­nah­men des un­mit­tel­ba­ren Zwangs. Flücht­lin­ge, die Asyl be­an­tra­gen wol­len, bleibt die­ses Recht er­hal­ten, al­ler­dings aus­schließ­lich auf le­ga­lem Weg, über die Grenz­kon­troll­stel­len, un­ter an­de­rem zur Re­gis­trie­rung. Das Recht des il­le­ga­len Grenz­über­tritts ist auch für Asyl­be­wer­ber aus­ge­schlos­sen. Wer Ge­walt aus­übt, um un­be­rech­tigt in ein frem­des Staats­ge­biet ein­zu­drin­gen, ist ein Rechts­bre­cher/Straf­tä­ter und ent­spre­chend zu be­han­deln. Die­ses muss auch den „Gut­men­schen” ei­ni­ger Par­tei­en klar sein.

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