No­bel-Al­ter­na­ti­ve

Rheinische Post Goch - - STIMME DES WESTENS -

Ei­gent­lich heißt er Right Li­ve­lihood Award, aber be­kannt ist die Aus­zeich­nung hier­zu­lan­de als Al­ter­na­ti­ver No­bel­preis. Seit 1980 wer­den ein­mal im Jahr Men­schen ge­ehrt, die sich nach Mei­nung der schwe­di­schen Right-Li­ve­lihood-Awar­dStif­tung der Pro­ble­me un­se­rer Zeit prak­tisch und bei­spiel­haft an­ge­nom­men ha­ben. 2014 wur­de et­wa der Whist­leb­lo­wer Ed­ward Snow­den aus­ge­zeich­net. In die­sem Jahr wird der Al­ter­na­ti­ve No­bel­preis nun an ei­ne ka­na­di­sche InuitAk­ti­vis­tin, ei­ne ugan­di­sche Men­schen­recht­le­rin und an ei­nen ita­lie­ni­schen Arzt ver­ge­ben. Der Preis ist mit je­weils 106.000 Eu­ro do­tiert. Ei­nen Eh­ren­preis er­hal­ten die Be­woh­ner der Mar­shal­l­in­seln und ihr Au­ßen­mi­nis­ter To­ny de Brum, der die Atom­mäch­te der Welt ver­klagt hat. Der Eh­ren­preis ist al­ler­dings un­do­tiert. kl

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