Bahn-Ti­ckets wer­den im Nah­ver­kehr teu­rer

Rheinische Post Goch - - WIRTSCHAFT -

BERLIN (dpa/RP) Im Nah­ver­kehr der Deut­schen Bahn wer­den die Ti­ckets für Ein­zel­fahr­ten im Durch­schnitt um zwei Pro­zent teu­rer. Die Preis­er­hö­hung gilt ab 13. De­zem­ber, wie das Un­ter­neh­men ges­tern mit­teil­te. Da­ge­gen än­dert sich bei den Zeit­kar­ten und Abon­ne­ments für Pend­ler nichts. Dar­aus er­gibt sich rech­ne­risch ins­ge­samt ei­ne Preis­an­he­bung um 0,9 Pro­zent. Für Pend­ler hal­te die Bahn die Prei­se sta­bil, um „ein Zei­chen für ei­nen star­ken Nah­ver­kehr zu set­zen“, sag­te Vor­stands­mit­glied Bert­hold Hu­ber.

Die Preis­er­hö­hun­gen be­tref­fen laut Bahn le­dig­lich ein Fünf­tel der Nah­ver­kehrs­kun­den. Die an­de­ren vier Fünf­tel sei­en in den Ver­kehrs­ver­bün­den un­ter­wegs, die ih­re Prei- se selbst ge­stal­te­ten, er­läu­ter­te die Bahn. Mit­te Sep­tem­ber hat­te die Bahn be­reits be­kannt­ge­ge­ben, dass im Fern­ver­kehr 90 Pro­zent der Ti­ckets im neu­en Jahr nicht mehr kos­ten als bis­her. Ein­zi­ge Aus­nah­me sind Fahr­ten über die Neu­bau­stre­cke Er­furt-Hal­le/Leip­zig, die ab De­zem­ber deut­lich kür­ze­re Rei­se­zei­ten bringt.

In NRW hat­te der Ver­kehrs­ver­bund Rhein-Ruhr (VRR) be­reits im Ju­ni an­ge­kün­digt, dass die Prei­se ab dem 1. Ja­nu­ar 2016 um durch­schnitt­lich 2,9 Pro­zent stei­gen wer­den. Wäh­rend das Ein­zel­ti­cket in der Preis­stu­fe A un­ver­än­dert 2,60 Eu­ro kos­tet, stei­gen die Prei­se auf län­ge­ren Stre­cken und bei den Zeit­kar­ten.

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