T wenn es in Zei­ten stei­gen­der re­gu­la­to­ri­scher An­for­de­run­gen ück­keh­ren­des Ver­trau­en.

Rheinische Post Goch - - EXTRA -

Ver­mö­gens­ver­wal­tung le­gen wir gro­ßen Wert auf ei­ne ge­naue Ana­ly­se der Ver­mö­gens­struk­tur und der Wün­sche des Kun­den. Von star­ren Quo­ten hal­ten wir nichts“, sagt Ti­lo Croo­nen­berg von der Pri­vat­bank Be­ren­berg. Dr. Kirs­ten Tee­gen, Lei­te­rin As­set Ma­nage­ment bei der Es­se­ner Na­tio­nal-Bank und Vor­sit­zen­de der Ge­schäfts­füh­rung der Na­tio­nal-Bank Ver­mö­gens­treu­hand, spürt ei­ne er­höh­te Nach­fra­ge nach Ver­mö­gens­ver­wal­tun­gen – und deu­tet dies als Zei­chen, dass die Kun­den an­ge­sichts der zu­neh­men­den Aus­schlä­ge an den Ka­pi­tal­märk­ten pro­fes­sio­nel­le Be­ra­ter su­chen. „Auch die Be­ra­tung bleibt The­ma, wenn Man­dan­ten – häu­fig aus un­ter­neh­me­ri­scher Tä­tig­keit kom­mend – die Ka­pi­tal­an­la­ge als un­ter­neh­me­ri­sche Ent­schei­dung wahr­neh­men und mit kom­pe­ten­ter Un­ter­stüt­zung un­ter­le­gen wol­len.“„Der Kun­de ist auf Ori­en­tie­rung an­ge­wie­sen“, so for­mu­liert es Da­ni­el Wen­dig, Di­rek­tor bei M.M.War­burg & CO. „Wir sind als Be­ra­ter Spar­rings-Part­ner für die An­le­ger und ho­len sie emo­tio­nal und sach­lich ab.“

„Wir bie­ten die De­pot­be­ra­tung ne­ben der klas­si­schen Ver­mö­gens­ver­wal­tung be­wusst auch wei­ter­hin an“, be­tont Hans Stau­din­ger von der Wal­ser Pri­vat­bank. „Wir stel­len fest, dass es so­wohl un­ter un­se­rer Kli­en­tel aus dem Mit­tel­stand im­mer Men­schen, Un­ter­neh­mer­per­sön­lich­kei­ten gibt, wel­che auch selbst mit ein­ge­bun­den wer­den wol­len in den Ent­schei­dungs­pro­zess zu ih­rer An­la­ge. Neu hin­zu kommt die Tat­sa­che, dass der jün­ge­re Pri­va­te Ban­king Kun­de sehr gut in­for­miert ist und sei­ne per­sön­li­che Ein­bin­dung ge­ra­de­zu for­dert.“

Nur bei zwei Häu­sern gibt es kei­ne An­la­ge­be­ra­tung mehr – aber das liegt nicht an der Re­gu­lie­rung, son­dern der Phi­lo­so­phie. „Wir ha­ben uns schon vor vie­len Jah­ren ent­schie­den, rei­ne Ver­mö­gens­ver­wal­ter zu sein“, sagt To­bi­as Graf Bern­storff, Lei­ter der Ge­schäfts­stel­le Köln/Düsseldorf beim Bank­haus Metz­ler. „Un­se­re Kun­den ver­trau­en auf un­se­re Kom­pe­ten­zen in der Ver­mö­gens­ver­wal­tung und tra­gen un­se­re Ent­schei­dun­gen mit. Wer das nicht möch­te, ist bei uns dann nicht op­ti­mal auf­ge­ho­ben.“Auch Sal. Op­pen­heim bie­tet in Düsseldorf kei­ne Wert­pa­pier­be­ra­tung mehr an, sagt Nie­der­las­sungs­lei­ter Fried­rich W. Rog­ge. „Wir über­zeu­gen durch un­se­re Kern­kom­pe­tenz in der Ver­mö­gens­ver­wal­tung. Dass wir durch die feh­len­de Be­ra­tung we­ni­ger Ge­schäft ge­ne­rie­ren wür­den, stimmt nicht.“Über­haupt wei­sen bei­de Pri­vat­ban­ker dar­auf hin, dass ja sehr wohl Be­ra­tung statt­fin­de – und zwar im Rah­men der um­fas­sen­den stra­te­gi­schen Ge­sprä­che über die ge­sam­te Ver­mö­gens­al­lo­ka­ti­on.

FO­TOS: ALOIS MÜL­LER

äu­ser beim RP-Fi­nanz­fo­rum „Pri­vat­ban­ken“im In­dus­trie-Club Düsseldorf. Ein Er-

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