„Wir ver­ein­ba­ren trans­pa­ren­te Ho­no­ra­re für klar de­fi­nier­te Leis­tun­gen “

Rheinische Post Goch - - EXTRA - VON PATRICK PE­TERS

Bei der Qui­rin Bank in Düsseldorf ist das Mo­dell der un­ab­hän­gi­gen Ho­nor­ar­be­ra­tung auf­ge­gan­gen. Der Stand­ort ent­wi­ckelt sich nach Plan, die viel­fach un­ter­neh­me­risch tä­ti­gen Man­dan­ten schät­zen die Trans­pa­renz in der Be­ra­tung – und die wis­sen­schaft­lich fun­dier­te Geld­an­la­ge, die in den ge­sam­ten Markt in­ves­tiert.

„Wachs­tum ist kein Selbst­zweck, son­dern muss ge­sund sein und da­zu füh­ren, dass man auch die Pro­fi­ta­bi­li­tät stei­gert. Wir set­zen auf ei­ne Mi­schung aus Quan­ti­tät und Qua­li­tät. Des­halb sind wir mit un­se­rem bis­he­ri­gen Wachs­tum zu­frie­den, da wir da­mit auch un­se­re ei­ge­nen Er­war­tun­gen auf al­len Ebe­nen er­füllt ha­ben“, sagt Frank Lau­se, Nie­der­las­sungs­lei­ter der Qui­rin Bank in Düsseldorf. Als bis­lang ein­zi­ge Ho­nor­ar­be­ra­ter­bank in Deutsch­land ha­be das Fi­nanz­in­sti­tut am Stand­ort Düsseldorf auf­grund der Trans­pa­renz des Ge­büh­ren­mo­dells und der Rück­ver­gü­tung sämt­li­cher Pro­vi­sio­nen an den Kun­den ein ab­so­lu­tes Al­lein­stel­lungs­merk­mal im Markt.

„Wir ha­ben aus der Ver­gan­gen­heit ge­lernt und er­kannt, wie man trotz al­ler Her­aus­for­de­run­gen durch Ge­setz­ge­ber, Kapitalmärkte und sich ver­än­dern­de Kun­den­an­for­de­run­gen den­noch aus­kömm­li­che Er­trä­ge er­zie­len kann“, spricht Frank Lau­se ein wich­ti­ges The­ma an: näm­lich die Er­trags­sta­bi­li­tät in Zei­ten ten­den­zi­ell sin­ken­der Mar­gen und der da­mit bei­na­he er­zwun­ge­nen Kon­so­li­die­rung am Pri­vat­ban­ken­markt. Und die Er­trä­ge ge- ne­riert die qui­rin bank über ihr in­no­va­ti­ves und trans­pa­ren­tes Ge­schäfts­mo­dell. „Al­ler­dings ver­die­nen wir un­ser Geld nicht auf Kos­ten un­se­rer Kun­den, son­dern ge­mein­sam mit ih­nen“, so Lau­se. So ge­be es kei­ne Ge­büh­ren, die der Kun­de nicht ken­ne. „Zu­dem keh­ren wir al­le in­ne­ren und äu­ße­ren Pro­vi­sio­nen aus.“

Das Ge­schäfts­mo­dell der un­ab­hän­gi­gen Ho­nor­ar­be­ra­tung sei für die al­ler­meis­ten Man­dan­ten des Hau­ses das ent­schei­den­de Kri­te­ri­um, der qui­rin bank ihr Ver­mö­gen an­zu­ver­trau­en. „Wir wen­den uns sehr stark an Frei­be­ruf­ler und Un­ter­neh­mer, aber auch lei­ten­de An­ge­stell­te. Und gera­de die bei­den ers­ten Grup­pen ken­nen die Vor­tei­le von trans­pa­ren­ten Ho­no­ra­ren für ei­ne Di­enst­leis­tung, da Ärz­te und Ar­chi­tek­ten, Rechts­an­wäl­te und Agen­tur­in­ha­ber ge­nau­so ar­bei­ten.“

Da­zu kommt laut Frank Lau­se das „mo­der­ne Image“der Bank. Die Qui­rin Bank ist in Düsseldorf zwar als klas­si­sche Eta­gen­bank in der Kö-Ga­le­rie be­hei­ma­tet, aber das sei kein Ma­kel, im Ge­gen­teil: „Die Ge­ne­ra­ti­on, die jetzt in die Ver­mö­gens­ver­ant­wor­tung tritt, er­war­tet Mo­der­ni­tät und Bo­den­stän­dig­keit, auch bei ih­rer Pri­vat­bank. Bo­den­stän­dig­keit ist des­halb zu­neh­mend wich­tig, da die Kun­den ja je­de In­ves­ti­ti­on ih­rer Bank aus ih­ren Ge­büh­ren mit­zah­len, sei­en es Mö­bel und Ge­mäl­de oder au­ßer­ge­wöhn­li­che Spon­so­ring­Ak­ti­vi­tä­ten.“Sei­ne Bank po­si­tio­nie­re sich da­bei be­wusst nicht mit schwe­ren Le­der­ses­seln und Öl­ge­mäl­den, son­dern frisch, mo­dern und in­no­va­tiv. Sie in­ves­tie­re lie­ber in den per­sön­li­chen Ser­vice für un­ter­neh­me­risch den­ken­de, er­folg­rei­che An­le­ger.

Bei der Geld­an­la­ge ste­hen zwei Merk­ma­le im Mit­tel­punkt. Zum ei­nen In­ves­ti­tio­nen nach rein wis­sen­schaft­li­chen Kri­te­ri­en, sys­te­ma­tisch und dis­zi­pli­niert. Da­bei wer­de breit di­ver­si­fi­ziert und da­mit der ge­sam­te Markt ab­deckt, ge­treu dem Mot­to: „Wer Markt­ren­di­te ha­ben will, muss im Markt in­ves­tiert sein.“Die­ses Kon­zept ma­che sich frei von Pro­gno­sen und der Idee, Markt­ent­wick­lun­gen vor­her­sa­gen zu kön­nen. Das sei wich­tig, da es bei Pro­duk­ten wie Ak­ti­en-Fonds kei­ne so­ge­nann­te sta­tis­ti­sche Si­gni­fi­kanz ge­be, will hei­ßen: Kein sol­ches Pro­dukt ge­hört über meh­re­re Jah­re im­mer zur Spit­zen­grup­pe in sei­nem Seg­ment. Zum an­de­ren hebt Lau­se die Fi­nanz­pla­nung als Kern der Ver­mö­gens­be­ra­tung her­vor. „Ein ganz­heit­li­cher, stra­te­gi­scher An­satz ist nicht nur bei kom­ple­xen Ver­mö­gen, son­dern grund­sätz­lich wich­tig, um al­len Si­tua­tio­nen, An­for­de­run­gen und Wün­schen jetzt und in der Zu­kunft ge­recht zu wer­den.“

Dar­an än­de­re auch die Di­gi­ta­li­sie­rung nichts – sie kön­ne den Be­ra­ter für die lang­fris­ti­ge, ganz­heit­li­che Ver­mö­gens­pla­nung nicht er­set­zen. Aber sie er­öff­ne neue We­ge für die An­le­ger, die ei­gen­ver­ant­wort­lich, schnell und be­quem Geld an­le­gen wol­len. „Un­ser di­gi­ta­les An­ge­bot ,qui­ri­on’ wächst sicht­bar und bie­tet al­le Vor­zü­ge un­se­rer Ver­mö­gens­ver­wal­tung, aber eben oh­ne Be­ra­ter. Häu­fig ent­wi­ckeln sich die Kun­den aber im Ver­mö­gensum­fang wei­ter und ge­hen dann wie­der in un­ser klas­si­sches Be­ra­tungs­mo­dell über. Oder aber sie bu­chen be­darfs­ab­hän­gig ei­nen Be­ra­ter zu. Auch das ist mög­lich“, zeigt Frank Lau­se die Band­brei­te der di­gi­ta­len An­ge­bo­te auf.

„Wir sind mit un­se­rem bis­he­ri­gen Wachs­tum zu­frie­den“, sagt Frank Lau­se, Nie­der­las­sungs­lei­ter der Qui­rin Bank in Düsseldorf

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