Lö­sun­gen aus ei­ner Hand an­bie­ten

Rheinische Post Goch - - EXTRA - VON JÜR­GEN GRO­SCHE

Mit­tel­ständ­ler stel­len oft kom­ple­xe An­for­de­run­gen an ei­ne Bank. Da geht es um die pri­va­te An­la­ge und ums Fir­men­ge­schäft. Vie­le Un­ter­neh­mer su­chen Lö­sun­gen aus ei­ner Hand, stel­len die Ex­per­ten der HSBC fest.

„Nä­her am Kun­den und welt­weit be­weg­lich“, so heißt ein Slo­gan, mit dem die Bank HSBC auf ih­rer Home­page wirbt. In der Tat zählt ih­re In­ter­na­tio­na­li­tät zu den ge­wich­ti­gen Ar­gu­men­ten, die die Bank in die Waag­scha­le wirft. Von ih­rer Ge­schich­te her in asia­ti­schen und ame­ri­ka­ni­schen Märk­ten gut ver­an­kert, bün­delt sie ih­re Ex­per­ti­se im Fir­men- und im Pri­vat­an­le­ger­ge­schäft, um den Kun­den Lö­sun­gen aus ei­ner Hand zu bie­ten.

Die HSBC hat tra­di­tio­nell vie­le Mit­tel­ständ­ler als Kun­den. Die­se er­war­ten im­mer häu­fi­ger ganz­heit­li­che Kon­zep­te, die so­wohl die Fir­men­sei­te als auch die der pri­va­ten Geld­an­la­ge um­fas­sen, be­ob­ach­tet Oli­ver Plaack, Lei­ter des Ge­schäfts­be­reichs Pri­va­te Ban­king bei HSBC. Vie­le Bei­spie­le fal­len ihm da­zu aus sei­nem All­tag ein. „Es gibt Un­ter­neh­mer, die freie Li­qui­di­tät an­le­gen müs­sen. Das be­trifft so­wohl die Fir­men- wie auch die pri­va­te Sei­te.“Oft über­lap­pen sich die The­men, wenn zum Bei- spiel für Kon­stel­la­tio­nen in der Nach­fol­ge oder beim Aus­schei­den ei­nes Ge­sell­schaf­ters die Fi­nan­zie­rung ge­stal­tet wer­den muss. Hier sind un­ter Um­stän­den Ge­sell­schaf­ter oder Er­ben aus­zu­zah­len; Kre­di­te sind da­für nö­tig.

Sol­che kom­ple­xen Ge­schäf­te be­tref­fen eben die pri­va­te und die Fir­men­sei­te glei­cher­ma­ßen. Bei HSBC ar­bei­ten dann die Spe­zia­lis­ten aus bei­den Be­rei­chen zu­sam­men. „Wich­tig ist den Kun­den aber, al­les aus ei­ner Hand zu be­kom­men und ei­nen An­sprech­part­ner zu ha­ben“, sagt Plaack.

Un­ter­neh­mer den­ken heu­te in­ter­na­tio­na­ler als noch vor zehn Jah­ren, be­ob­ach­tet der An­la­ge­s­pe­zia­list. „So wol­len die Kun­den zum Bei­spiel ver­ste­hen, wie glo­ba­le Ent­wick­lun­gen auf ihr Ver­mö­gen wir­ken.“Mehr als an­de­re An­le­ger den­ken Un­ter­neh­mer zu­dem stra­te­gisch und nach­hal­tig; „sie wer­den nicht so leicht ner­vös“, stellt Plaack fest. Doch auch sie ja­gen nicht ei­ner Ren­di­te um je­den Preis hin­ter­her, son­dern su­chen ei­ne Stra­te­gie, die so­wohl un­ter­neh­me­ri­schen als auch si­cher­heits­ori­en­tier­ten Aspek­ten ge­recht wird. „Ein Ri­si­ko ha­ben sie ja schon im Un­ter­neh­men. Das gilt es zu be­rück­sich­ti­gen.“

Ren­di­te oh­ne je­des Ri­si­ko ist heu­te aber nicht mehr zu er­zie­len. Auch die Ex­per­ten der HSBC neh­men da­her ins­be­son­de­re Ak­ti­en in den Blick. Ihr An­satz un­ter­schei­det sich in­des von der An­la­ge­phi­lo­so­phie an­de­rer Häu­ser und be­tont wie­der­um den in­ter­na­tio­na­len Fo­kus. „Aus un­se­rem Know- how zei­gen wir auf, wo im glo­ba­len Kon­text Wert­schöp­fung ent­steht“, er­klärt Plaack. Glo­ba­les Wachs­tum ent­ste­he aus in­ter­na­tio­na­len Han­dels­strö­men. Wer hier die Da­ten rich­tig in­ter­pre­tie­re, kön­ne dar­aus auch für An­le­ger Nut­zen zie­hen.

Gera­de Un­ter­neh­mer könn­ten die­se Zu­sam­men­hän­ge deut­lich nach­voll­zie­hen, stellt Plaack fest. „Die Ein­stiegs­über­le­gung ist für die Geld­an- la­ge wie für die un­ter­neh­me­ri­sche Ent­schei­dung die glei­che: Wo ent­steht Wachs­tum?“

Vie­le An­le­ger stel­len heu­te an­spruchs­vol­le Fra­gen an ih­re Be­ra­ter. Bei der HSBC ste­hen die An­la­ge­s­pe­zia­lis­ten da­her in Port­fo­li­os ge­ge­be­nen­falls an­zu­pas­sen? „Hier ist ein schnel­ler Draht zu den welt­wei­ten Ex­per­ten hilf­reich, um früh­zei­tig die rich­ti­gen Ent­schei­dun­gen zu tref­fen“, sagt Plaack.

Zum Bei­spiel bei der Ak­ti­en­quo­te. Schon vor gut ei­nem Vier­tel­jahr ha­ben die An­la­ge­stra­te­gen ihr Ak­ti­en­en­ga­ge­ment zu­rück­ge­fah­ren. „Wir woll­ten lie­ber Kas­se hal­ten, um Geld für ein spä­te­res Re-In­vest­ment vor­zu­hal­ten“, er­klärt Plaack. Of­fen­bar die rich­ti­ge Ent­schei­dung: Die Kur­se fie­len im Kon­text der Wäh­rungs­tur­bu­len­zen. Der­zeit stei­gen die Ex­per­ten wie­der vor­sich­tig ein, nut­zen die Kurs­schwan­kun­gen zum Bei­spiel in Form von Dis­count­zer­ti­fi­ka­ten, die bei ho­her Vo­la­ti­li­tät at­trak­ti­ver wer­den. Die en­ge Zu­sam­men­ar­beit der Spe­zia­lis­ten brin­ge eben al­len, gera­de den Un­ter­neh­mer­kun­den, ei­nen Mehr­wert, bi­lan­ziert Plaack.

HSBC-Kun­den

er­war­ten im­mer häu­fi­ger ganz­heit­li­che

Kon­zep­te

FO­TO: MICHAEL LÜB­KE

Oli­ver Plaack, Lei­ter des Ge­schäfts­be­reichs Pri­va­te Ban­king bei HSBC in Düsseldorf

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