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Rheinische Post Goch - - VORDERSEITE -

2003 hat sich der Karl-May-Ver­lag das Wort „Win­ne­tou“als Mar­ke un­ter an­de­rem für Kör­per­pfle­ge­ar­ti­kel und Kon­fi­tü­re beim Eu­ro­päi­schen Mar­ken­amt ein­tra­gen las­sen. Mitt­ler­wei­le ist das ver­bo­ten, und jetzt klagt der Ver­lag. Recht so. Wir wol­len sie zu­rück, die Mar­ke­ting-Mar­ke, die Iko­ne des wil­den Wer­be-Wes­tens. War Win­ne­tou nicht im­mer bei­spiel­los fan­tas­tisch ra­siert und fri­siert? Hat­te sei­ne Haut nicht stets ei­ne Far­be, die uns an ei­ne Mi­schung aus Erd­beer- und Apri­ko­sen­mar­me­la­de er­in­ner­te? War er dank Ka­mil­len­tee nicht so­gar am Mar­ter­pfahl tie­fen­ent­spannt? Was noch fehlt: Win­ne­tou als Prä­si­dent des Deut­schen Ro­ten Kreu­zes. Sie wis­sen schon, we­gen der Blut­spen­de an Old Shat­ter­hand. gw

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