Ent­schleu­ni­gung für ei­ne Nacht

Rheinische Post Goch - - FERNSEHEN AM SONNTAG - „Slow TV“, Ka­bel 1, Mo., 0.10 bis 5.30 Uhr

Lan­ge Bahn­fahr­ten, be­schau­li­che Aqua­ri­en, das knis­tern­de Ka­min­feu­er: Wer nachts nicht zur Ru­he kommt, fin­det manch­mal im Fern­se­hen ein­schlä­fern­de Bei­trä­ge. Ex­per­ten spre­chen von Slo­wTV, ent­schleu­nig­tem Fern­se­hen. Ka­bel eins will in der Nacht zum Mon­tag ein neu­es Ka­pi­tel in der Ge­schich­te des Slow-TV auf­schla­gen. „Die lan­ge Nacht des Schwer­trans­ports“heißt der Bei­trag, wie der Sen­der am Mitt­woch mit­teil­te.

In Nor­we­gen fei­ert der staat­li­che Rund­funk­sen­der NRK mit stun­den­bis ta­ge­lan­gen Über­tra­gun­gen von Bahn­fahr­ten oder Holz­ha­cken Er­fol­ge. Der Quo­ten-Hit war ei­ne Fahrt mit dem Post­schiff Hur­tig­ru­ten, fünf­ein­halb Ta­ge live über­tra­gen, non­stop. Der Trick ist es viel­leicht, das Le­ben in sei­nem ste­ten, meist nicht auf­re­gen­den Fluss ab­zu­fil­men – und da­mit ein Stück Wirk­lich­keit ins Wohn­zim­mer zu ho­len.

In dem Bei­trag auf Ka­bel 1 fährt ein Schwer­trans­por­ter zehn Ki­lo­me­ter durch die Nacht, vom Bahn­hof Ger­m­ers­heim in ein Um­spann­werk bei Wein­gar­ten in der Pfalz – das Ge­fährt ist 55 Me­ter lang und hat 32 Ach­sen und 216 Rä­der. Der Münch­ner Pri­vat­sen­der zeigt den Trans­port des 315 Ton­nen schwe­ren Trans­for­ma­tors in Echt­zeit, aus sechs ver­schie­de­nen Ka­mer­a­per­spek­ti­ven und fast oh­ne Mu­sik, da­für „mit In­ter­ak­ti­on und Dia­lo­gen zwi­schen den Prot­ago­nis­ten, ei­nem Acht-Mann-Team“, hieß es. RP/dpa

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