So ist das mit dem Alt­wer­den

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War­um lässt die Blon­di­ne das

Gar­ten­tor of­fen? Da­mit die Blu­men fri­sche Luft

be­kom­men.

Ju­li­an (6) aus Hil­den

Bei Ver­bre­chen sucht die Po­li­zei häu­fig nach Zeu­gen. Die Er­mitt­ler hof­fen, dass je­mand die Tat be­ob­ach­tet hat. Bei man­chen Ver­bre­chen gibt es sol­che Zeu­gen nicht. Denn der Tä­ter sitzt ir­gend­wo auf der Welt an ei­nem Com­pu­ter und surft im In­ter­net. Denn auch dort sind fie­se Ty­pen un­ter­wegs. Sie ver­su­chen zum Bei­spiel, die Da­ten von ein­zel­nen Men­schen oder von Fir­men zu klau­en. Oder sie ver­kau­fen et­was für viel Geld. Sie ver­schi­cken es aber nicht an den Käu­fer. Sie ver­schwin­den ein­fach. Seit Mitt­woch tref­fen sich in den Nie­der­lan­den Ex­per­ten, um über das The­ma zu spre­chen. Sie über­le­gen, wie man sol­che Tä­ter bes­ser schnap­pen könn­te. Denn oft kom­men die­se Ver­bre­cher oh­ne Stra­fe da­von. Be­son­ders schwie­rig ist es, wenn der Tä­ter in ei­nem an­de­ren Land am Com­pu­ter sitzt. In sol­chen Fäl­len muss sich die Po­li­zei mit den Er­mitt­lern im Aus­land ab­sp­re- chen. Die Er­mitt­ler kön­nen näm­lich nicht ein­fach bei dem Tä­ter vor­bei­fah­ren und ihn dann fest­neh­men. Zum Glück hin­ter­las­sen die Tä­ter im In­ter­net Spu­ren. Die wich­tigs­te ist die IP-Adres­se (ge­spro­chen: ei­pi). „Das ist so­zu­sa­gen die Stra­ße und die Haus­num­mer des Tä­ters“, er­klärt ein Fach­mann. Über die­se Adres­se kön­nen die Er­mitt­ler et­was her­aus­fin­den: Wo der Tä­ter zu ei­ner be­stimm­ten Zeit mit dem In­ter­net ver­bun­den war. Es gibt aber noch an­de­re Spu­ren, die der Po­li­zei wei­ter­hel­fen. Manch­mal ge­ben die Tä­ter zum Bei­spiel ei­ne Te­le­fon­num­mer oder ih­re E-Mail-Adres­se an. Au­ßer­dem be­nut­zen vie­le im In­ter­net ei­nen Spitz­na­men. Er kann et­was über den Tä­ter ver­ra­ten. Der Ex­per­te sagt: „Je­der macht ir­gend­wann ei­nen Feh­ler.“dpa

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