Gift­schrän­ke im über­tra­ge­nen Sin­ne

Rheinische Post Goch - - HOCHSCHULE -

Über­prü­fung Der In­halt so­ge­nann­ter Gift­schrän­ke wird im­mer wie­der er­gänzt und über­prüft, nach Än­de­run­gen von po­li­ti­schen Ge­ge­ben­hei­ten oder nach Ablauf von Sperr­fris­ten wer­den be­stimm­te Ob­jek­te aus der Sper­re ent­las­sen. So zeig­te zum Bei­spiel die Baye­ri­sche Staats­bi­blio­thek in München von Ok­to­ber bis De­zem­ber 2002 in ei­ner Aus­stel­lung „Der Gift­schrank. Re­mo­ta: Die weg­ge­sperr­ten Bü­cher der Baye­ri­schen Staats­bi­blio­thek“ei­ni­ge Ob­jek­te, die im dor­ti­gen Hau­se bis da­hin der Öf­fent­lich­keit vor­ent­hal­ten wa­ren. Rund­funk und Fern­se­hen Im Rund­funk wer­den im (vir­tu­el­len) „Gift­schrank“auch Mit­schnit­te von Pan­nen auf­be­wahrt. Zu­dem wer­den bei Fern­seh­an­stal­ten in ei­nem Gift­schrank nicht ver­öf­fent­lich­te Fil­me und Bei­trä­ge ver­wahrt, die aus in­halt­li­chen oder aus recht­li­chen Grün­den nicht ge­zeigt wer­den dür­fen oder wo ein Ver­bot be­steht, die­se Bei­trä­ge der Öf­fent­lich­keit zu­gäng­lich zu ma­chen.

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