Zu­gang zur Alt­stadt Je­ru­sa­lems ein­ge­schränkt

Rheinische Post Goch - - POLITIK -

JERUSALEM (dpa) Bei An­schlä­gen in Jerusalem sind bin­nen we­ni­ger St­un­den vier Men­schen ge­tö­tet wor­den, dar­un­ter zwei pa­läs­ti­nen­si­sche An­grei­fer. In der Nacht zu ges­tern stach ein Mann ei­nen 15-jäh­ri­gen Is­rae­li nie­der und wur­den dann von Po­li­zis­ten er­schos­sen. Nur we­nig zu­vor hat­te ein Pa­läs­ti­nen­ser in der Alt­stadt zwei Is­rae­lis mit ei­nem Mes­ser töd­lich ver­letzt. Der Mann wur­de eben­falls von Po­li­zis­ten er­schos­sen. Mi­nis­ter­prä­si­dent Ben­ja­min Ne­tan­ja­hu rief sein Si­cher­heits­ka­bi­nett zu­sam­men und kün­dig­te ei­ne „har­te Ant­wort auf den pa­läs­ti­nen­si­schen is­la­mis­ti­schen Ter­ro­ris­mus“an. Ge­heim­dienst­mi­nis­ter Is­ra­el Katz droh­te an­ge­sichts der Ter­ror­wel­le mit ei­ner gro­ßen Mi­li­tär­ope­ra­ti­on. Nach den Zwi­schen­fäl­len ha­ben Is­ra­els Be­hör­den die Je­ru­sa­le­mer Alt­stadt für Be­su­cher ge­sperrt. Aus­ge­nom­men sind Per­so­nen, die dort woh­nen oder ein Ge­schäft be­trei­ben, so­wie Is­rae­lis und Tou­ris­ten so­wie Kin­der, die ei­ne Schu­le in der Alt­stadt be­su­chen. Mus­li­me dür­fen die Al-Ak­saMo­schee und den Fel­sen­dom nur über das Lö­wen­tor im Os­ten be­tre­ten. Der Zu­gang ist auf Män­ner über 50 und Frau­en be­schränkt.

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