Ter Ste­gen sitzt wie­der auf der Bank

Rheinische Post Goch - - SPORT -

MA­DRID (dpa) Ein neu­er Tor­wart, aber die al­ten Pro­ble­me: Nach der Rück­kehr des ge­ne­se­nen Kee­pers Clau­dio Bra­vo hat der FC Bar­ce­lo­na er­neut Ab­wehr­schwä­chen ge­zeigt und bei sei­ner 1:2-Nie­der­la­ge beim FC Se­vil­la ei­nen Rück­schlag im Kampf um die spa­ni­sche Fuß­ball­meis­ter­schaft er­lit­ten. Der Chi­le­ne, der für den Deut­schen Marc-André ter Ste­gen in die Start­elf der Ka­ta­la­nen zu­rück­ge­kehrt war, konn­te bei den Ge­gen­tref­fern nichts aus­rich­ten. Aber er ver­half der zu­letzt löch­ri­gen Ab­wehr auch nicht zu neu­er Sta­bi­li­tät.

Für ter Ste­gen be­deu­te­te die Rück­ver­set­zung auf die Er­satz­bank ei­nen her­ben Dämp­fer. Sie zeig­te, dass der Ex-Glad­ba­cher sich einst­wei­len von der Il­lu­si­on ver­ab­schie­den muss, bei Barça Stamm­tor­wart in al­len Wett­be­wer­ben zu wer­den. Ter Ste­gen konn­te die Ver­let­zungs­pau­se des Chi­le­nen nicht nut­zen, sei­ne An­sprü­che auf die Num­mer eins im Tor des spa­ni­schen Meis­ters und Cham­pi­ons-Le­ague-Sie­gers zu un­ter­mau­ern.

Zwar war der Deut­sche an den meis­ten der 17 Ge­gen­tref­fer schuld­los, die die Blau-Ro­ten in acht Spie­len kas­siert hat­ten. Ihm wur­de aber vor­ge­hal­ten, auf die Ab­wehr nicht ge­nü­gend Ru­he und Si­cher­heit aus­ge­strahlt zu ha­ben.

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