Herz­berg-Show sorgt für die 2:0-Füh­rung

Rheinische Post Goch - - SPORT LOKAL - VON FRITZ HOLT­MANN

Volleyball-Ver­bands­li­ga Her­ren: Die SV Bedburg-Hau wies den Ver­ber­ger TV mit 3:1 (25:15, 25:16, 21:25, 25:21) in die Schran­ken.

Zum ers­ten Mal in der noch jun­gen Sai­son stand Haus Spie­ler­trai­ner To­bi­as Mo­er­kerk der kom­plet­te neun­köp­fi­ge Ka­der zur Ver­fü­gung. Mit Rou­ti­nier Ste­fan Herz­berg konn­te er da­zu auch noch ei­nen zu­sätz­li­chen Trumpf für An­nah­me, Auf­schlag und An­griff aus­spie­len.

Schon im Auf­takt­satz, den Hau mit ei­ner 3:0-Füh­rung ein­ge­lei­tet hat­te, zahl­te sich für Mo­er­kerk Herz­bergs kurz­fris­ti­ge Re­ak­ti­vie­rung für das Heim­spiel ge­gen Auf­stei­ger Ver­berg aus. Bei 4:1 schlug Herz­berg auf und stell­te dann durch Sprung­auf­schlä­ge Ver­bergs An­nah­me bis zum 11:1 se­ri­en­wei­se vor un­lös­ba­re Auf­ga­ben. Zur Satz­mit­te be­gnüg­te sich der frü­he­re Re­gio­nal­li­ga-Ak­teur des VfL Mer­kur Kle­ve dann mit ei­ner wei­te­ren Drei­er­se­rie von Auf­schlä­gen zum 21:11.

Die Wei­chen zum 25:15 und zur 1:0-Satz­füh­rung der Haus­her­ren wa­ren da­mit ge­stellt. Über­ra­schend ge­hör­te die Start­pha­se des fol­gen­den Durch­gangs den Gäs­ten. Doch Ver­bergs 3:0-Vor­sprung hat­te nicht lan­ge Be­stand. Zug um Zug punk­te- ten sich Mo­er­kerks Schütz­lin­ge mit Chris­toph Bours am Auf­schlag her­an. Bei 3:8 blieb Ver­berg nur die Flucht in ei­ne Auszeit, die nur kurz po­si­ti­ve Wir­kung hat­te. Ab 9:8 war in Ver­bergs An­nah­me er­neut Groß­alarm. Herz­berg schlug bis 18:8 den Gäs­ten wie­der die Auf­schlä­ge um die Oh­ren. Haus 25:16 zum 2:0 war da­nach nur noch Form­sa­che.

Ein glat­ter Zu-Null-Sieg der Haus­her­ren schien an­ge­sichts der An­nah­me­schwä­che der Gäs­te und der meist si­che­ren Spiel­wei­se der Haus­her­ren, die im An­griff kon­se­quent ih­re Chan­cen ver­wer­te­ten, nur noch ei­ne Fra­ge der Zeit zu sein. Die­se Vor­stel­lung ver­lei­te­te die SVB-Sechs da­zu, recht nach­läs­sig in den drit­ten Durch­gang zu star­ten. Die Quit­tung da­für be­kam man post­wen­dend. 1:4 und 2:7 lau­te­ten die Start­rück­stän­de und bei 3:7 war ei­ne Auszeit fäl­lig. „Wir ha­ben zu spät ge­merkt, dass wir et­was mehr tun müs­sen, um auch die­sen Satz nach Hau­se zu brin­gen“, ge­stand Haus An­grei­fer Ste­phan Rein­ders.

Nach Ver­bergs ver­dien­ten 25:21 zum 1:2 war von Haus Do­mi­nanz der ers­ten zwei Durch­gän­ge nicht mehr viel üb­rig. „Wich­tig war, dass wir im vier­ten Satz den Kampf dann an­ge­nom­men ha­ben“, stell­te Rein­ders zum Ablauf des Schluss­durch­gangs fest, der nach Füh­run­gen von 17:14 und 19:16 plötz­lich noch zu kip­pen droh­te. Mit ei­ner Auszeit bei 21:20 stopp­te Coach Mo­er­kerk nicht nur Ver­bergs Auf­hol­jagd. Er lei­te­te da­mit zu­gleich auch die Schluss­of­fen­si­ve sei­ner Schütz­lin­ge ein. Mit 25:21 brach Hau end­gül­tig den letz­ten Ver­ber­ger Wi­der­stand und rück­te durch den 3:1-Sieg in vor­de­re Ta­bel­len­hälf­te vor.

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