Recht auf Zeit

Rheinische Post Goch - - LESERBRIEFE - Dirk Krü­ger 45259 Es­sen

Ich wür­de mir wün­schen, dass end­lich sau­ber zwi­schen Asyl­po­li­tik und Ein­wan­de­rung dif­fe­ren­ziert wird. Wenn 30 Pro­zent der Flücht­lin­ge bes­ten­falls ei­ne Grund­schu­le be­sucht ha­ben, wird deut­lich, dass es ei­nem Groß­teil der Flücht­lin­ge nicht ge­lin­gen wird, be­ruf­lich Fuß zu fas­sen. Die Flücht­lings­wel­le wird we­der un­ser de­mo­gra­fi­sches Pro­blem lö­sen, noch den Man­gel an Fach­kräf­ten be­he­ben. Das Asyl­recht ist nur ein Recht auf Zeit. Des­halb muss die Po­li­tik klar­stel­len, dass al­le, de­nen es nicht ge­lingt, sich auf Dau­er ge­sell­schaft­lich zu in­te­grie­ren, in ih­re Hei­mat­län­der zu­rück­keh­ren müs­sen, wenn dort wie­der Frie­den herrscht. Das war schon lan­ge zu er­war­ten, Eu­ro­pa hat den Kopf in den Sand ge­steckt und schot­tet sich durch Zäu­ne ab. Dass dies nicht funk­tio­niert und nicht funk­tio­nie­ren wird, zeigt sich jetzt mit al­ler Deut­lich­keit! Die eu­ro­päi­sche „Staa­ten­ge­mein­schaft“ist to­tal zer­strit­ten, und ei­ne Ei­ni­gung ist ein Traum­ge­bil­de. Ins­ge­heim hat man das schon lan­ge ge­wusst. Die meis­ten Staa­ten sind so ehr­lich und wol­len kei­ne Asy­lan­ten, ei­ni­ge wol­len höchs­ten­falls Ka­tho­li­ken und fin­den si­cher in der ei­ge­nen Be­völ­ke­rung gro­ße Zu­stim­mung. Es wä­re sehr in­ter­es­sant, wie bei ei­ner sol­chen Fra­ge­stel­lung die deut­sche Be­völ­ke­rung re­agiert. Frau Mer­kel zeigt ei­nen Op­ti­mis-

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