Bau­stoff­her­stel­ler Xel­la sagt Bör­sen­gang ab

Rheinische Post Goch - - WIRTSCHAFT -

DUIS­BURG (rtr) Der Bau­stoff­her­stel­ler Xel­la hat sei­nen Gang an die Bör­se ab­ge­bla­sen. „Wir müs­sen we­gen der Markt­vo­la­ti­li­tät ein Zeit­fens­ter fin­den, das bes­ser ist als das der­zei­ti­ge“, sag­te ein Xel­la-Spre­cher. Der Kon­zern und sei­ne Ei­gen­tü­mer, die Fi­nanz­in­ves­to­ren Gold­man Sachs und PAI Part­ners, hat­ten sich von der Emis­si­on an­geb­lich Er­lö­se von rund 600 Mil­lio­nen Eu­ro ver­spro­chen. Die Fi­nanz­in­ves­to­ren woll­ten ih­re Be­tei­li­gung auf 60 Pro­zent re­du­zie­ren, Xel­la woll­te sei­ne Schul­den um 200 Mil­lio­nen Eu­ro sen­ken. 2014 hat­te der Kon­zern 1,3 Mil­li­ar­den Eu­ro um­ge­setzt und ei­nen be­rei­nig­ten ope­ra­ti­ven Ge­winn von 201 Mil­lio­nen Eu­ro ge­macht. fasst auch of­fe­ne zi­vil­recht­li­che An­sprü­che, wie US-Jus­tiz­mi­nis­te­rin Lo­ret­ta Lynch in Washington sag­te. Ent­hal­ten sind au­ßer­dem 5,5 Mil­li­ar­den Dol­lar für Ver­stö­ße ge­gen das Was­ser­rein­hal­tungs­ge­setz und 8,1 Mil­li­ar­den Dol­lar an die Bun­des­re­gie­rung so­wie die fünf be­trof­fe­nen Bun­des­staa­ten we­gen Um­welt­ver­schmut­zung. Es sei die größ­te Ei­ni­gung die­ser Art in der Ge­schich­te der USA, sag­te Lynch.

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