Le­cke­re Milch – frisch vom Spee­ten­hof

Rheinische Post Goch - - ZUHAUSE IN KRANENBURG - VON WER­NER STALDER

Das Di­rekt­ver­mark­tungs­un­ter­neh­men aus Kranenburg-Mehr ba­siert vor al­lem auf Rin­der- und Milch­kuh­hal­tung. In der hof­ei­ge­nen Mol­ke­rei ver­ar­bei­tet Fa­mi­lie Derk­sen Milch zu un­ter­schied­li­chen Pro­duk­ten – von Jo­ghurt bis zum Quark.

KRANENBURG-MEHR Man kann fast die Uhr da­nach stel­len: Je­den Mon­tag und Don­ners­tag klin­gelt es an un­se­rer Haus­tü­re, und drau­ßen ste­hen ein oder zwei Li­ter der le­cke­ren pas­teu­ri­sier­ten Milch vom Spee­ten­hof aus Mehr. Der Spee­ten­hof ist ein kun­den­freund­li­ches Di­rekt­ver­mark­tungs­un­ter­neh­men, das auf ei­ge­ner Land­wirt­schaft, Rin­der­hal­tung und Mil­cher­zeug­nis­sen ba­siert. In der ei­ge­nen Hof­mol­ke­rei Kun­din aus dem Kle­ver Land. Die But­ter­milch vom Spee­ten­hof wird vor al­lem von nie­der­län­di­schen Kun­den ge­schätzt. Nach Milch ist Jo­ghurt das zweit­stärks­te Pro­dukt. Den sehr be­lieb­ten Spee­ten­hof-Jo­ghurt gibt es als Erd­beer­jo­ghurt, Wald­frucht­jo­ghurt, Va­nil­le­jo­ghurt und Pfir­sich-Ma­ra­cu­ja­jo­ghurt. Be­son­ders Kin­der lie­ben den Va­nil­leund Scho­ko-Vla, ei­nen ge­koch­ten Pud­ding als ge­schmack­vol­len Nach­tisch. Quark wird im „Quark­sack­ver­fah­ren“in Hand­ar­beit her­ge­stellt „und schmeckt herr­lich so wie frü­her“, lo­ben die hei­mat­li­chen Er­zeu­ger ihr Pro­dukt. 650 Pri­vat­kun­den, der Ein­zel­han­del Ede­ka und Rewe, die Bau­ern­lä­den Edel­obst Raadts, Bau­ern­markt Lind­chen und Bau­ern­la­den Heb­ben, Gas­tro­no­mie­be­trie­be, 30 Kin­der­gär­ten, die För­der­schu­le Freu­den­berg und vier gro­ße re­gio­na­le Bä­cke­rei­en wer­den vom Spee­ten­hof be­lie­fert.

Ins­ge­samt 75 Hekt­ar Land be­wirt­schaf­ten Ger­hard Derk­sen und Sohn Andre­as, da­von 35 Hekt­ar Grün­land und 40 Hekt­ar Acker­flä­chen. Die Wie­sen bie­ten aus­rei- chend Platz für der­zeit rund 70 Kü­he. Die­se kön­nen sich voll­kom­men frei auf der Wei­de be­we­gen, in den Stall ge­hen oder fres­sen, wann im­mer sie möch­ten. „Auf dem Spee­ten­hof herrscht Kuh­kom­fort auf ho­hem Ni­veau“, un­ter­streicht der jun­ge Fach­a­grar­wirt. An be­stimm­ten Schlacht­ta­gen gibt es Rind­fleisch vom ei­ge­nen Rind. Am 21. Ok­to­ber wird wie­der ge­schlach­tet. Dann gibt es saf­ti­gen Bra­ten, le­cke­re Fi­letsteaks, Len­densteaks, Rou­la­den, Gu­lasch, Ge­hack­tes und Sup­pen­fleisch, da­zu ge­hö­ren Bein­schei­be, ho­he Rip­pe, Brust­stü­cke und Mark­kno­chen je nach Schlacht­ge­wicht, pro­zen­tu­al zu 13 bis 17 kg Misch­pa­ke­ten, fer­tig zer­legt, zu 7,20 Eu­ro je Ki­lo­gramm.

RP-FO­TO: KLAUS-DIE­TER STADE

Die Ge­schwis­ter An­ne van de Sand und Andre­as Derk­sen vom Spee­ten­hof in der ei­ge­nen Hof­mol­ke­rei, wel­che die ein­zi­ge Mol­ke­rei im Nord­kreis Kle­ve ist, wer­den in lie­be­vol­ler Hand­ar­beit Milch­pro­duk­te her­ge­stellt.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.