Fe­mi­nis­ti­sche Re­gis­seu­rin Chan­tal Aker­man ist tot

Rheinische Post Goch - - KULTUR -

PA­RIS (dpa) Die bel­gi­sche Film­re­gis­seu­rin Chan­tal Aker­man ist tot. Die 1950 in Brüssel ge­bo­re­ne Toch­ter pol­ni­scher Ho­lo­caust-Über­le­ben­der ist im Al­ter von 65 Jah­ren in Pa­ris ge­stor­ben, wie ihr Pro­du­zent Patrick Qui­net be­stä­tig­te. Im Zen­trum ih­rer fil­mi­schen Ar­beit stan­den Schick­sa­le von Frau­en und die Kon­fron­ta­ti­on mit der Ver­gan­gen­heit. Aker­man hat über 40 Kurz- und Lang­fil­me rea­li­siert, dar­un­ter „Jean­ne Diel­man“und „Ei­ne Couch in New York“mit Ju­li­et­te Bi­no­che. Ih­re an­fäng­li­chen Ex­pe­ri­men­tal­fil­me wi­chen im Lau­fe der Zeit ei­ner kon­ven­tio­nel­le­ren Er­zähl­struk­tur.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.