Ue­de­mer Schach­klub star­tet mit Nie­der­la­ge in die Sai­son

Rheinische Post Goch - - GOCH / UEDEM -

UEDEM (RP) Zu­letzt gab es bei den Ue­de­mer Schach­spie­lern den in­ter­nen Sai­son­auf­takt mit dem Spiel der 1. Mann­schaft ge­gen die 2. Mann­schaft des Ue­de­mer. Nach­dem ei­ne Rei­he von Spit­zen­spie­lern aus der 1. und 2. Mann­schaft ab­ge­sagt hat­ten, wur­den die­se lee­ren Plät­ze mit Spie­lern der 3. und 4. Mann­schaft auf­ge­füllt. Knapp ha­ben sich da­bei die Spie­ler der 1. und 4. Mann­schaft ge­gen die Kol­le­gen aus der 2. und 3. Mann­schaft durch­ge­setzt.

Für die Spie­ler der 1. Mann­schaft ging es am dar­auf­fol­gen­den Tag di­rekt nach Von­keln im Stadt­ge­biet Wup­per­tal. Mit der Stamm­be­set­zung war man hier nicht oh­ne Er­war­tun­gen an den Start ge­gan­gen, muss­te sich aber im Lau­fe des Kamp­fes mit we­sent­lich klei­ne­ren Bröt­chen zu­frie­den ge­ben. Kalt er­wisch­te es Young­star Michael Ja­ku­bow­ski und auch für Lars Gün­ther war nicht mehr als ein Re­mis zu ho­len. Rai­ner Ay­mans konn­te sei­ne schlech­te Form aus dem Go­cher Open nicht los­wer­den und muss­te sich nach ei­nem tak­ti­schen Feh­ler lan­ge Zeit mit ei­ner Mi­nus­qua­li­tät ver­tei­di­gen, schaff­te dann aber den­noch das Re­mis. An Brett 4 hat­te Michael Ven­hoff in üb­li­cher Form ei­nen Bau­ern ge­op­fert und Kom­pen­sa­ti­on er­hal­ten, aber erst ein wei­te­rer Feh­ler des Geg­ners konn­te den Sieg für den Ue­de­mer Spie­ler er­mög­li­chen. An Brett 7 hat­te Hol­ger Dis­se lan­ge Zeit ei­ne druck­vol­le Stel­lung mit den wei­ßen St­ei­nen auf­ge­baut, die kon­se­quent durch zwei Frei­bau­ern am Da­men­flü­gel in ei­nen Sieg um­ge­wan­delt wur­de. Ste­fan Arts kämpf­te lan­ge Zeit in un­ge­wohnt pas­si­ver Stel­lung, wo­bei der Geg­ner al­le Lieb­lings­zü­ge von Ste­fan Arts auf der an­de­ren Sei­te des Bret­tes mach­te. Pro­phy­la­xe war das The­ma und Nim­zo­witsch hät­te es nicht bes­ser ma­chen kön­nen. Hier war die Null für den Ue­de­mer Spie­ler das En­d­er­geb­nis.

Nun kämpf­ten noch Pe­ter Nie­mann an Brett 2 und Mann­schafts­füh­rer Arndt Ross­ko­then an Brett 1. Nie­mann hat­te ei­nen ge­fähr­li­chen und un­be­re­chen­ba­ren Geg­ner, der auch in der Er­öff­nung schein­bar die Initia­ti­ve über­nahm. Al­ler­dings konn­te Schach­freund Nie­mann al­le Klip­pen um­schif­fen und in ge­wohnt sou­ve­rä­ner Art ein Re­mis er­kämp­fen. Ross­ko­then an Brett 1 hat­te lan­ge Zeit aus ei­ner de­fen­si­ven Er­öff­nung ei­ne pas­si­ve Stel­lung er­reicht, zeit­wei­se mit ei­ner Mi­nus­qua­li­tät. Hier zeig­ten sich die Qua­li­tä­ten des Geg­ners, der lan­ge Zeit in der 2. Schach­bun­des­li­ga ge­spielt hat­te, so dass selbst Pat­t­ide­en am En­de der Par­tie nicht ver­wirk­licht wer­den konn­ten und hier die 3. Null für die Ue­de­mer Mann­schaft ein­ge­tra­gen wer­den muss­te.

Die Ge­samt­nie­der­la­ge muss jetzt als Mo­ti­va­ti­ons­schub ge­se­hen wer­den, denn die Leis­tung der 1. Mann­schaft soll­te ge­stei­gert wer­den, um nicht un­nö­tig früh in der Sai­son in den dro­hen­den Ab­stiegs­stru­del hin­ein­zu­ge­ra­ten.

Al­le, die In­ter­es­se am kö­nig­li­chen Spiel ha­ben, sind zum Ver­eins­abend je­weils frei­tags ab 20 Uhr in der Gast­stät­te Lett­mann ein­ge­la­den. Auch für Kin­der und Ju­gend­li­che fin­det je­weils don­ners­tags ab 17 Uhr in der Hanns-Die­ter-Hü­schHaupt­schu­le ein Trai­nings­abend statt.

Am En­de er­reich­ten die Ein­zel­spie­ler

nur ei­nen Sieg

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