Si­cher­heits­dienst will vol­le Trans­pa­renz bie­ten

Rheinische Post Goch - - LOKALE WIRTSCHAFT - VON ANN-LEA WOITGE

Die Fir­ma KLE­se­cur ar­bei­tet mit ei­nem neu­en Wäch­ter­kon­troll­sys­tem und will so Kun­den fin­den.

KLE­VE Vie­le Ge­wer­be­be­trei­ber und teil­wei­se auch Pri­vat­leu­te nut­zen ei­nen Si­cher­heits­dienst, der sich in ih­rer Ab­we­sen­heit um ein Ge­bäu­de, per­sön­li­ches Hab und Gut oder an­de­re per­sön­li­che Din­ge küm­mert. Die Fir­ma KLE­se­cur ist seit März 2015 neu im Ge­schäft. In Zu­sam­men­ar­beit mit den be­reits be­ste­hen­den Fir­men Se­cu­ri­tas (welt­weit ver­tre­ten) und Co­re­di­na­te Gm­bH möch­te der Si­cher­heits­dienst in Kle­ve mit ei­nem neu­en Sys­tem Kun­den fin­den und sie von sich über­zeu­gen.

Die bei­den ge­bür­ti­gen Kle­ver Kevin van Baal (Mit­ar­bei­ter) und Mo­ritz El­bers (Ge­schäfts­füh­rer) sind zwei der drei Si­cher­heits­män­ner der Fir­ma KLE­se­cur. Sie ist vom Kle­ver Ord­nungs­amt ge­neh­migt und schwer­punkt­mä­ßig für die Be­rei­che Alarm­ver­fol­gung- und Auf­schal­tung (der aus­ge­lös­te Alarm wird so­fort an die Si­cher­heits­fir­ma wei­ter­ge­lei­tet), Strei­fen­diens­te und Be­wa­chun­gen je­der Art, Pfört­ner­diens­te im Ein­lass­be­reich und Ge­bäu­de­ser­vice-Haus­meis­ter­tä­tig­kei­ten zu­stän­dig. Laut den bei­den Män­nern ha­be die Fir­ma ein Al­lein­stel­lungs­merk­mal: „Wir ar­bei­ten mit ei­nem kom­plett an­de­ren Kon­troll­sys­tem als al­le an­de­ren Si­cher­heits­fir­men im Kreis Kle­ve“, er­klärt Kevin van Baal. Das Sys­tem nennt sich Co­re­di­na­te und es er­setzt klas­si­sche Wäch­ter­kon­troll­sys­te­me. Über ein In­ter- net­por­tal kön­nen die Kun­den je­den Schritt der Mit­ar­bei­ter kon­trol­lie­ren. Je­der Kun­de be­kommt ei­nen ei­ge­nen Por­talzu­gang, da­mit nur er und die Mit­ar­bei­ter der Fir­ma dar­auf zu­grei­fen kön­nen. Mit­tels des NFC (ein draht­lo­ser Über­tra­gungs­stan­dard) wird der Auf­ent­halts­ort des Mit­ar­bei­ters er­kannt und mit dem Zeit­punkt ge­spei­chert. „Durch die­ses Sys­tem er­mög­li­chen wir mehr Trans­pa­renz. Das heißt, der Kun­de weiß zu je­der Zeit, ob und wann die Di­enst­leis­tung er­folgt und was ge­schieht“, so van Baal. Auch die Mit­ar­bei­ter kön­nen in dem Sys­tem do­ku­men­tie­ren, wenn et­was bei­spiels­wei­se an oder im Ge­bäu­de vor­ge­fal­len ist. Das ist für den Kun­den zeit­gleich sicht­bar. Das Sys­tem exis­tie­re seit 2014 und wer­de von den meis­ten Si­cher­heits­fir­men nicht an­ge­nom­men. „Das liegt größ­ten­teils auch dar­an, dass sich die Fir­men so im­mer an An­wei­sun­gen des Auf­trag­ge­bers hal­ten müs­sen. Denn in die­sem Ge­schäft ar­bei­tet man häu­fig nachts. Da ist es lei­der für vie­le Ar­beit­neh­mer in der Bran­che ver­lo­ckend, mal et­was un­ge­nau­er zu ar­bei­ten“, sagt Mo­ritz El­bers. Mit Co­re­di­na­te sei das nicht mehr mög­lich. Die Fir­ma wol­le so den Kun­den Si­cher­heit und Ver­trau­en ge­ben. „In die­sem Ge­schäfts­feld ha­ben vie­le Men­schen Vor­ur­tei­le. Wir wol­len den ge­sam­ten Si­cher­heits­dienst­be­reich wie­der in bes­se­res Licht stel­len“, so van Baal.

„Wir wol­len ge­sam­ten den Si­cher­heits­dienst

be­reich wie­der in bes­se­res Licht stel­len“

Kevin van Baal

Mit­ar­bei­ter KLE­se­cur

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