Schön und le­cker – Ris­wicks Bau­ern­markt

Rheinische Post Goch - - ZUHAUSE IN KLEVE UND BEDBURG-HAU - VON AN­JA SETTNIK

Seit 1997 kau­fen zahl­rei­che Men­schen aus Kle­ve und Um­ge­bung don­ners­tags auf dem Ris­wi­cker Bau­ern­markt ein. Ein Be­such im Ca­fé „Op de Dääl“darf nicht feh­len – ga­ran­tiert trifft man Be­kann­te. Kin­der kön­nen auch Tie­re an­se­hen.

KLE­VE Kei­ne Fra­ge, dass auch die Kar­ne­vals­sit­zung im Ort oder der lo­ka­le Schüt­zen­um­zug sehr nach „Hei­mat“aus­se­hen. Aber ein Gang über den Ris­wi­cker Bau­ern­markt kann da lo­cker mit­hal­ten: Was dort an­ge­bo­ten wird, ist de­fi­ni­tiv am Nie­der­rhein pro­du­ziert wor­den. Es ba­cken, muss­ten ge­gen­über dem Kreis­ve­te­ri­när­amt nach­wei­sen, dass sie ei­ne zwei­te Kü­che ha­ben, die nur für die­sen Zweck ge­nutzt wird.“Der St­a­chel­beer-Bai­ser von Ag­nes van Haag und man­che an­de­re Köst­lich­keit ist ge­ra­de­zu be­rühmt und wird an je­dem Markt­tag in gro­ßen Men­gen ver­zehrt. „Op de Dääl“ist ein uri­ges Ca­fé, das wohl fast je­der be­sucht, der auf dem Markt ein­kauft. „Vie­le Leu­te tref­fen sich dort mit Be- kann­ten zu Kaf­fee und Ku­chen. Die Rent­ner kom­men frü­her und er­set­zen da­mit das Mit­tag­es­sen, Frau­en mit klei­nen Kin­dern tref­fen sich mit ih­ren Freun­din­nen und de­ren Kin­dern am Nach­mit­tag“, weiß van Beb­ber. Tie­re gu­cken und um­her­tol­len ge­hört für die Klei­nen zum Ris­wick-Be­such na­tür­lich da­zu.

In­ner­halb von fast 20 Jah­ren ha­ben ei­ni­ge Markt­leu­te ein Al­ter er­reicht, wo sie we­ni­ger ar­bei­ten möch­ten. So ha­ben in die­sem Jahr drei Be­trie­be auf­ge­hört, es wur­den aber ge­nau­so drei neue An­bie­ter ge­fun­den, die naht­los ein­sprin­gen konn­ten. „Das hat mich sehr ge­freut und war auch für die Stamm­kun­den ganz wich­tig“, er­klärt An­na van Beb­ber.

Zum Teil wur­de so­gar das al­te Ver­kaufs­per­so­nal über­nom­men. Die meis­ten Land­wir­te oder / und ih­re Frau­en ste­hen al­ler­dings selbst am Ver­kaufs­tre­sen. Denn nie­mand kann bes­ser als sie selbst Aus­kunft über die Pro­duk­te ge­ben.

„Toll fin­de ich die Sor­ten­viel­falt hier“, sagt Ur­su­la van Stee­gen, die an die­sem Don­ners­tag über den Markt bum­melt. Sie hat Zeit mit­ge­bracht, kos­tet hier ei­ne un­be­kann­te Ap­fel­sor­te, lässt sich dort die für Sa­lat am bes­ten ge­eig­ne­te Sor­te Kar­tof­feln emp­feh­len, er­fährt vom Fisch­händ­ler, dass er beim nächs­ten Mal sei­nen Räu­che­r­o­fen da­bei ha­ben wird. Auch, wenn sie selbst Mar­me­la­de ein­kocht – die vom Ris­wi­cker Markt ist ei­ne will­kom­me­ne Al­ter­na­ti­ve.

„Un­se­re Be­su­cher wis­sen, dass wir re­gel­mä­ßig be­son­de­re Ak­tio­nen ha­ben, uns ist auch In­ter­ak­ti­on wich­tig“, sagt die Ko­or­di­na­to­rin. Die nächs­ten Ter­mi­ne auf dem Bau­ern­markt Ris­wick sind: Ern­te­dank am 8., Ap­fel­saft­pres­sen am 15., al­les rund um die Kar­tof­fel samt Rei­be­ku­chen war­tet am 22. Ok­to­ber auf vie­le Gäs­te.

Mehr In­for­ma­tio­nen fin­den In­ter­es­sier­te noch im In­ter­net un­ter www.ris­wi­cker-bau­ern­markt.de

FO­TO: PRI­VAT

Auf dem Bau­ern­markt gibt es die gan­ze Pa­let­te nie­der­rhei­ni­scher Le­bens­mit­tel zu kau­fen.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.