„Mir kann kee­na“

Rheinische Post Goch - - LESERBRIEFE - Nor­man Sch­mitt 40699 Erkrath Wil­helm Ve­nedey 41466 Neuss

Mit sei­ner Ein­las­sung zum Die­selSkan­dal ist der Ex-VW-Vor­stands­vor­sit­zen­de Prof. Dr. Win­ter­korn ei­ne In­kar­na­ti­on für höchst­do­tier­tes Nicht­wis­sen auf ei­nem sol­chen Pos­ten. Nach­voll­zieh­bar ist das nur bei ei­nem, der oh­ne­hin nach dem Ber­li­ner Mot­to durchs Le­ben geht: „Mir kann kee­na, ooch nich ee­na an de Wimpern klim­pern“. Zu „Kir­che im Dorf las­sen“(RP vom 28. Sep­tem­ber): Der Be­haup­tung „VW hat ein ethi­sches Pro­blem, kein tech­ni­sches“ist hef­tigst zu wi­der­spre­chen. Denn es geht sehr wohl auch um ein tech­ni­sches Pro­blem. Die Soft­ware ist doch von VW gera­de des­halb ma­ni­pu­liert wor­den, weil die zu ho­hen Ab­gas­wer­te eben tech­nisch nicht so ein­fach zu re­du­zie­ren wa­ren, je­den­falls nicht in ei­ner Wei­se, die zu­las­sungs- und wett­be­werbs­fä­hig ge­we­sen wä­re.

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